Chinas Zentralbank sagt Millionen-Hilfe nach Sturzflut zu
Mit günstigen Krediten von umgerechnet mehr als 630 Millionen Euro will Chinas Zentralbank den Wiederaufbau nach der katastrophalen Sturzflut in der Gebirgsregion zwischen China und Nepal unterstützen. Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete, soll das Geld zu niedrigen Zinsen an landwirtschaftliche sowie kleine Betriebe in der Region Tibet fliessen. Auch chinesische Versicherungen würden schnelle Unterstützung leisten, hiess es weiter.

Durch die Katastrophe am Mittwoch waren nach letzten Angaben 359 Menschen in Nepal und drei in China ums Leben gekommen, allerdings werden noch Hunderte Personen vermisst, unter ihnen auch viele ausländische Touristen.
Aus China sei ein erstes Hilfsteam mit 141 Rettern in der schwer betroffenen Region Gyirong eingetroffen, hiess es. Auch aus anderen Teilen der Welt ist die Hilfe für die Region angelaufen. Die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung stellt nach eigenen Angaben umgerechnet rund eine Million Euro für erste Nothilfemassnahmen zur Verfügung. Zu den Organisationen, die Helferinnen und Helfer entsenden, zählt auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen.














