China: 25 Tote nach Brand auf Frachtschiff in Qingdao

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

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    China meldet nach einem Schiffsbrand in Qingdao 25 Tote. Die fünf Vermissten wurden später ohne Lebenszeichen geborgen.

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    Das Feuer brach während Reparatur- und Inspektionsarbeiten in einer Werft in Qingdao aus. - keystone

    Bei einem Brand auf einem Frachtschiff in der ostchinesischen Hafenstadt Qingdao sind 25 Menschen ums Leben gekommen. Die zunächst fünf Vermissten wurden inzwischen ebenfalls tot gefunden, berichtet «Deutsche Welle».

    Das Feuer brach am Donnerstag gegen 11.15 Uhr Ortszeit während Reparatur- und Inspektionsarbeiten in einer Werft aus. Gegen 14.30 Uhr hatten die Einsatzkräfte den Brand gelöscht, berichten chinesische Staatsmedien.

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    Qingdao verfügt über einen der bedeutendsten Häfen in China. - keystone

    Zunächst hatten die Behörden 20 Tote und fünf Vermisste gemeldet. Später wurden alle Vermissten gefunden, jedoch ohne Lebenszeichen, berichtet «China Daily» unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Xinhua.

    Zwölf Menschen unverletzt evakuiert

    Nach Angaben der chinesischen Behörden befanden sich insgesamt 42 Menschen an Bord des Frachtschiffs. Zwölf Personen konnten unverletzt evakuiert werden, während fünf Verletzte in Krankenhäuser gebracht wurden.

    Die Verletzten befanden sich laut den ersten Behördenangaben in stabilem Zustand. Das Schiff lag zu Reparaturarbeiten in der Werft Beihai Shipbuilding in Qingdao.

    Überrascht dich die hohe Zahl der Todesopfer bei dem Schiffsbrand?

    Bei dem betroffenen Schiff handelt es sich um die «Ocean Melody». Der rund 190 Meter lange Massengutfrachter fährt unter liberianischer Flagge, berichtet «Deutsche Welle» unter Berufung auf Xinhua.

    China leitet Untersuchung nach Werftbrand ein

    Die Beihai-Werft gehört zur staatlichen China State Shipbuilding Corporation (CSSC), einem der grössten Schiffbaukonzerne der Welt, berichtet «Deutsche Welle». Zur Ursache des Feuers lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor.

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    Chinas Staatspräsident Xi Jinping forderte eine rasche Untersuchung des Unglücks. - keystone

    Chinas Staatspräsident Xi Jinping ordnete nach dem Unglück umfassende Rettungsmassnahmen an. Zudem forderte er eine rasche Untersuchung des Unglücks und die Klärung der Verantwortlichkeiten, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

    Auch Ministerpräsident Li Qiang wies die Einsatzkräfte an, alle Anstrengungen zur Rettung eingeschlossener Menschen zu unternehmen. Zudem forderte Xi, Sicherheitsmassnahmen konsequent umzusetzen, um weitere schwere Unglücke zu verhindern.

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