Barenboim erlitt Schwächeanfall - Auftritt abgesagt
Der weltweit gefeierte Dirigent Daniel Barenboim hat wenige Stunden vor einem geplanten Auftritt in der deutschen Stadt Dortmund einen Schwächeanfall erlitten. Darüber informierte das dortige Konzerthaus.

Nach einer Probe noch am Morgen habe der Stardirigent einen post-viralen Schwächeanfall erlitten und seine Mitwirkung am Konzert aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Die «Ruhr Nachrichten» hatten berichtet.
Der in Argentinien geborene Dirigent und Pianist (83) hatte im vergangenen Jahr seine schwere Parkinson-Erkrankung öffentlich gemacht. Der frühere Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden stand aber weiter am Dirigenten-Pult.
Intendant Raphael von Hoensbroech habe Barenboim vor Konzertbeginn Genesungswünsche ausgerichtet und auf die besondere Bedeutung des Auftritts des West-Eastern Divan Orchestra hingewiesen, hiess es beim Dortmunder Konzerthaus.
Barenboim hatte das Symphonieorchester vor mehr als 25 Jahren mit gegründet. Es besteht aus israelischen und arabischen Musikern, will Brücken bauen, durch das gemeinsame Musizieren den Dialog zwischen den Kulturen im Nahen Osten ermöglichen.
Für Barenboim sprang am Donnerstagabend Karl-Heinz Steffens ein, Chefdirigent des schwedischen Norrköping Symphony Orchestra.










