Auslandspresseverband in Israel fordert Schutz für Journalisten

    Keystone-SDA
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    Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) hat sich nach Berichten über einen Angriff radikaler israelischer Siedler auf ein US-Fernsehteam «zutiefst alarmiert» gezeigt. Es handele sich dabei nicht um einen isolierten Vorfall, sondern um einen Teil eines «wiederkehrenden Musters der Gewalt gegen Mitglieder der Presse und palästinensische Zivilisten», hiess es in der Mitteilung.

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    Der Auslandspresseverband in Israel fordert Schutz für Journalisten. - keystone

    Die Siedler hatten Medienberichten zufolge am Samstag Mitglieder eines US-Fernsehteams und eine palästinensische Familie im besetzten Westjordanland angegriffen. Dabei seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, hiess es. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, der Vorfall habe sich im Dorf Dschalud südlich von Nablus ereignet. NBC News berichtete, dass mehrere Journalisten des US-Senders attackiert worden seien.

    Die Journalisten hätten eine Familie zu ihrem Haus begleitet, das diese bereits vor längerer Zeit hatte verlassen müssen. Wafa berichtete, die Siedler hätten unter anderem die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen, in dem Mitarbeiter des US-Senders NBC News unterwegs waren. «Sie sprangen heraus, schlugen uns und sprangen dann zurück ins Auto», zitierte NBC News seinen Korrespondenten. Dieser sei zweimal am Arm getroffen und später in einer Klinik behandelt worden.

    Die israelische Armee teilte dazu mit, Sicherheitskräfte seien auch in Dschalud im Einsatz, «um weitere Unruhen zu verhindern und die Ordnung in der Region wiederherzustellen». Man verurteile «alle Formen von Gewalt aufs Schärfste».

    Der Auslandspresseverband rief die israelischen Behörden dazu auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und unverzüglich konkrete Schritte zu unternehmen, um die Sicherheit von Journalisten im Westjordanland zu gewährleisten.

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    Kommentare

    User #2284 (nicht angemeldet)

    Die Angriffe von Siedlern im Westjordanland auf Journalisten, die ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben, spiegeln die tatsächliche Situation wieder und isolieren Israel immer mehr international.

    User #6456 (nicht angemeldet)

    Israel geht viel zu MILDE mit den Terroristen und seinen Unterstützern vor. Hoffe meine CH Regierung würde mich besser schützen wenn Radikale uns angreifen!

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