Arbeitsloser findet Sicherheitsdaten von Flughafen Heathrow

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    Grossbritannien,

    Ein arbeitsloser Mann hat auf den Strassen Londons einen USB-Stick gefunden - mit sensible Daten des grössten Flughafens Grossbritanniens.

    Grosse Sicherheitslücke: Der Flughafen Heathrow in London.
    Grosse Sicherheitslücke: Der Flughafen Heathrow in London. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf der Strasse in London hat ein Arbeitsloser Sicherheitsdaten vom Flughafen Heathrow gefunden.
    • Auf dem Stick waren Karten, Videos und sogar die Sicherheitsroute der Queen gespeichert.
    • Am Flughafen soll es trotz des Vorfalls nicht an der Sicherheit mangeln.

    Ein Arbeitsloser hat einen Datenträger mit sicherheitsrelevanten Angaben zum Flughafen Heathrow auf der Strasse in London gefunden. Wie der «Sunday Mirror» berichtete, waren auf dem USB-Stick unverschlüsselt 2,5 Gigabyte sensible Daten zum grössten Flughafen Grossbritanniens gespeichert. Ein Flughafen-Sprecherin bestätigte den Vorfall auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

    Auf dem Stick waren der Zeitung zufolge Karten, Videos und andere Dokumente, die beispielsweise die Standorte von Überwachungskameras, Fluchtwege und die genauen Zeiten von Polizeipatrouillen enthielten. Auch die Route, die der Wagen von Königin Elizabeth II. zum Flughafen nimmt und eine Liste von Massnahmen zum Schutz der Queen habe ein Dokument auf dem Datenträger wiedergegeben, berichtete das Blatt.

    «Wir haben alle unsere Sicherheitspläne überarbeitet und sind zuversichtlich, dass Heathrow weiterhin sicher ist. Wir haben auch eine interne Untersuchung eingeleitet, um zu verstehen, wie das passiert ist und wir unternehmen Schritte, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden», hiess es in einer Mitteilung des Flughafens.

    Gefunden hatte den Stick ein arbeitsloser Mann auf der Strasse im Westen der britischen Hauptstadt. Er übergab den Datenträger der Zeitung. Wie der USB-Stick auf die Strasse gelangte, war zunächst unklar. Scotland Yard teilte mit, die Polizei sei über den Vorfall informiert worden. Strafrechtliche Ermittlungen seien bislang aber nicht eingeleitet worden.

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