42 Tote nach schweren Überschwemmungen im Niger
Im Niger ist die Zahl der Toten nach sintflutartigen Regenfällen auf 42 gestiegen.

Das Wichtigste in Kürze
- 17'000 Häuser sind seit Beginn der Regenzeit zerstört worden.
- Mindestens 42 Menschen kamen ums Leben.
Insgesamt sind knapp 205'000 Menschen von den Wassermassen betroffen. Rund 17'000 Häuser seien seit Beginn der Regenzeit zerstört worden, heisst es in einem veröffentlichten Bericht des Uno-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha). Die Regenzeit hatte im Juni begonnen und neigt sich nun dem Ende entgegen.
Besonders die nördlichen Wüstenregionen des Landes sind dem Bericht zufolge von den Überschwemmungen betroffen. Demnach starben seit dem 16. September auch rund 31'200 Nutztiere in den Fluten. Knapp 7600 Hektar Ackerfläche seien zerstört worden. Allerdings blieb die Hauptstadt Niamey in diesem Jahr von den Überschwemmungen fast vollständig verschont.
Im Niger ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Überschwemmungen gekommen; 2017 starben dabei 56 Menschen, insgesamt waren damals bereits mehr als 200'000 betroffen.












