1000 Migranten vor Libyen auf dem Meer - NGO darf nicht retten

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    Über 1000 Migranten sind vor der libyschen Küste in Not geraten. Italien hat einer spanischen Hilfsorganisation verboten, einzugreifen.

    Migranten Mittelmeer
    Die griechische Küstenwache hat im Mittelmeer Hunderte Flüchtlinge aufgegriffen. (Archivbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Etwa 1000 Migranten geraten vor der Küste Libyens in Not.
    • Italien hatte eine Hilfsorganisation angewiesen, nicht einzugreifen.

    Rund 1000 Migranten sind vor der libyschen Küste mit mehreren Booten in Schwierigkeiten geraten. Die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms erklärte am Sonntag, dass Italien sie angewiesen habe, die Rettung nicht durchzuführen, obwohl sie in der Nähe sei. Stattdessen sollte die libysche Küstenwache die Menschen aufnehmen, und in das Bürgerkriegsland zurückbringen.

    Italiens Innenminister Matteo Salvini dankte den libyschen Behörden am Abend, 820 Migranten «gerettet» und die privaten Hilfsorganisationen von «regelwidrigen» Taten abgehalten zu haben.

    In Libyen sind die Migranten Menschenrechtsorganisationen zufolge Folter, Vergewaltigungen und schweren Misshandlungen ausgesetzt. Salvini nennt die NGOs «gefrässige» Hilfsorganisationen und hat bereits mehreren Schiffen die Einfahrt in italienische Häfen untersagt.

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