Waldbrand

    Waldbrand in Kalifornien legt Häuser in Schutt und Asche

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    USA,

    Schwarze Brandruinen unter blauem Himmel: Anwohner in Kalifornien kehren in die ausgebrannten Gebiete zurück. Einige finden dort kaum noch etwas vor. Der Kampf gegen die Flammen geht weiter.

    Neben verkohlten Überresten stehen unversehrte Villen.
    Neben verkohlten Überresten stehen unversehrte Villen. - Noah Berger/FR34727 AP/AP

    Abgebrannte Strassenzüge, verkohlte Fahrzeuge – viel mehr finden einige Anwohner in Südkalifornien, die in die Brandgebiete zurückkehren, nicht vor. Das sogenannte «Mountain Fire» nahe der Stadt Camarillo nordwestlich von Los Angeles zerstörte mindestens 132 Häuser sowie andere Gebäude und beschädigte 88 weitere. Das Ausmass der Schäden dürfte noch steigen. Nach Angaben der Behörden dauert die Begutachtung der ausgebrannten Gebiete an.

    Flammen erst zu sieben Prozent unter Kontrolle

    Die Flammen hatten sich durch heftige Winde schnell auf eine Fläche von mehr als 82 Quadratkilometern ausgebreitet. Anfangs waren die Windböen so stark, dass keine Löschflugzeuge eingesetzt werden konnten. Am Freitag entspannte sich die Lage leicht, der Wetterdienst hob die Windwarnung auf. Knapp 2500 Feuerwehrleute und Helfer waren im Einsatz. Sie konnten die schnelle Verbreitung der Flammen in den Wohngebieten leicht eindämmen.

    Die Brände würden jetzt in steilen, unzugänglichen und trockenen Gebieten toben. Dort sei die Bekämpfung schwierig, teilten die Feuerwehr im Bezirk Ventura County mit. Am Rande der Stadt Camarillo legte das «Mountain Fire» ganze Strassenzüge in Schutt und Asche. Tausende Anwohner hatten die betroffenen Gebiete rasch räumen müssen, oft nur mit wenigen Habseligkeiten.

    «Riesiger Schock» – Anwohner vor den Ruinen

    «Es ist ein riesiger Schock, wie ein schlechter Traum», sagte Brittanie Bibby der «Los Angeles Times». Sie war mit ihrer Familie erst kürzlich von Arizona nach Kalifornien zurück in ihr Elternhaus gezogen. Nun sei alles verbrannt – «alle Erinnerungen an die Familie, alle unsere Besitztümer».

    Wie das Sheriffbüro mitteilte, erlitten zehn Menschen Rauchvergiftungen. Berichte über mögliche Todesopfer gab es zunächst nicht. Die Ursache für das Feuer werde noch untersucht, hiess es.

    Tiere gerettet

    Zahlreiche Tiere konnten aus den Brandgebieten in Sicherheit gebracht werden, darunter 80 Enten. Ein Tierheim postete ein Video von der geglückten Rettungsaktion.

    Waldbrände verursachen jedes Jahr in Kalifornien grosse Zerstörung an Wäldern und auch Wohngebieten. Angesichts des Klimawandels warnen Experten, dass Feuer häufiger auftreten und mehr Zerstörungskraft entfalten. Angefacht wurden die Flammen zudem von starken Santa-Ana-Winden, die vor allem im Herbst und Winter auftreten. Insgesamt sind derzeit in dem Westküstenstaat laut Calfire rund ein Dutzend grössere Brände aktiv.

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    Kommentare

    User #2193 (nicht angemeldet)

    In Gaza etc. helfen die USA indirekt nach, in dem sie Waffen liefern! Auch da werden Häuser zerstört!

    User #3907 (nicht angemeldet)

    Dachlattenhäuser leben nicht lang, vor allem, wenn es brennt.

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