Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New York abgesagt

    Keystone-SDA
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    Wegen des Coronavirus muss die Vorwahl der US-Demokraten in New York abgesagt werden. Joe Biden steht ohnehin praktisch als Trump-Herausforderer fest.

    Joe Biden
    Die New Yorker setzen ihre Hoffnung in Joe Biden. - sda - KEYSTONE/AP/Matt Rourke

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im Bundesstaat New York gibt es wegen Corona keine Vorwahl der US-Demokraten.
    • Andere Staaten hatten ihre Vorwahlen zuvor bereits verschoben.
    • Joe Biden ist ohnehin bereits der designierte Trump-Herausforderer.

    Aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus ist die Vorwahl der Demokraten im US-Bundesstaat New York abgesagt worden. Das entschieden die demokratischen Mitglieder des Wahlvorstands des Bundesstaates mit rund 19 Millionen Einwohnern am Montag. Dies berichteten US-Medien.

    Joe Biden ist einzig verbliebener Kandidat

    New York ist damit der erste US-Bundesstaat, der die demokratische Vorwahl – zum ersten Mal in seiner Geschichte – ganz absagt. Zahlreiche andere Bundesstaaten haben ihre Vorwahlen bereits verschoben, die Vorwahl in New York hatte ursprünglich Ende April stattfinden sollen. Sie war dann wegen der Corona-Pandemie zunächst auf den 23. Juni verschoben worden.

    Bernie Sanders Joe Biden
    Bernie Sanders (l.) und Joe Biden. - AFP/Archiv

    Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders ist der frühere Vizepräsident Joe Biden der einzige verbliebene Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten. Unterstützer von Sanders hatten gefordert, trotzdem eine Abstimmung in New York abzuhalten.

    Lokale und regionale Wahlen finden statt

    «Was die Sanders-Kampagne wollte, ist im Grunde ein Schönheitswettbewerb, der in der Situation einer Gesundheits-Krise unnötig und sogar frivol erscheint», sagte der demokratische Co-Vorsitzende des Wahlvorstands, Douglas Kellner. Gouverneur Andrew Cuomo sagte, er werde die Entscheidung des Wahlvorstands nicht hinterfragen.

    Lokale und regionale Wahlen im Bundesstaat New York sollen jedoch weiterhin am 23. Juni stattfinden, Wähler sind aufgefordert, wenn möglich per Briefwahl abzustimmen.

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