USA und Südkorea: Neues Militär-Finanzabkommen

    Keystone-SDA
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    Südkorea erhöht Beiträge zur US-Militärpräsenz auf ihrem Territorium. Ein Abkommen der beiden Länder sieht vor, dass die Beiträge um 8,3 Prozent steigen sollen.

    US-Militär in Südkorea
    Die USA und Südkorea haben sich auf eine neue Finanzierung des US-Militärs im asiatischen Land geeinigt. - EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

    Die USA und Südkorea haben sich auf eine neue Vereinbarung über die Beteiligung des ostasiatischen Landes an der Finanzierung der US-Militärpräsenz dort verständigt. Die Übereinkunft sieht laut Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap vor, dass Südkoreas Beitrag im ersten Jahr des fünfjährigen Abkommens um 8,3 Prozent auf 1,14 Milliarden US-Dollar (etwa 1,03 Milliarden Euro) steigen wird.

    In den folgenden Jahren sind weitere Erhöhungen von maximal fünf Prozent pro Jahr vorgesehen. Das Abkommen, das 2026 in Kraft treten soll, muss noch vom Parlament in Südkorea abgesegnet werden.

    Sorgen um Eingreifen von Donald Trump zerstreut

    Derzeit sind etwa 28.500 US-Soldaten in Südkorea stationiert, um mögliche Aggressionen Nordkoreas abzuschrecken. «Die Vereinbarung wird ein bedeutender Erfolg für beide Seiten sein und unsere Allianz sowie unsere gemeinsame Verteidigung stärken», sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums in einer Erklärung.

    Das aktuelle Abkommen wäre erst im nächsten Jahr ausgelaufen, aber die Biden-Regierung drängte darauf, es vor der US-Präsidentschaftswahl im November abzuschliessen, teilweise um Sorgen in Südkorea zu zerstreuen, dass ein möglicher Sieg des Republikaners Donald Trump die zukünftigen Verhandlungen erschweren könnte.

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