USA: Franzose im Tal des Todes bei Extremhitze gestorben

    Keystone-SDA
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    Ein 68-jähriger Franzose ist in der extremen Hitze des beliebten kalifornischen Touristenziels Death Valley (Tal des Todes) gestorben.

    ARCHIV - Ein Schild warnt vor extremer Hitze im Death Valley National Park, Kalifornien. Der Juli ist der heißeste Monat im Park mit einer durchschnittlichen Höchsttemperatur von 116 ...
    Ein Schild warnt vor extremer Hitze im Death Valley National Park, Kalifornien. (Archivbild) - Keystone/AP/Ty ONeil

    Das Wichtigste in Kürze

    • Ein 68-Jähriger ist im Death Valley ums Leben gekommen.
    • Er hatte eine Autopanne - diese wurde ihm zum Verhängnis.

    Nach Mitteilung der Parkverwaltung waren der Mann und ein Begleiter auf einer abgelegenen Strasse in dem Naturpark mit ihrem Auto stecken geblieben.

    Die beiden Touristen hätten sich dann zu Fuss auf den Weg gemacht, um eine stärker befahrene Strasse zu erreichen. Die Temperaturen hätten an diesem Tag 46 Grad Celsius erreicht.

    Laut der Behörde gab der 68-Jährige nach rund zwei Kilometern auf, während sein Begleiter später die Strasse erreichte und von einem Autofahrer Hilfe bekam. Parkranger leiteten eine Suche ein, doch der zurückgebliebene Urlauber konnte nur noch tot geborgen werden.

    Warst du schon mal im Death Valley?

    Park-Direktor Mike Reynolds sprach den Angehörigen sein Beileid aus. «Dies ist eine herzzerreissende Erinnerung daran, wie schnell die Bedingungen hier gefährlich werden können», hiess es in der Mitteilung.

    «Death Valley ist ein aussergewöhnlicher Ort, aber extreme Hitze, Entfernungen und die Abgeschiedenheit machen es gefährlich».

    Warnung vor Gefahren

    Die Behörde warnt auf ihrer Internetseite vor extremer Sommerhitze im Death Valley und ruft Besucher zur Vorsicht auf. Mobiltelefone würden in vielen Teilen des Parks nicht funktionieren. Einige Strassen seien nur für geländetaugliche Fahrzeuge geeignet.

    Zudem sollten Reisende ausreichend Wasser bei sich haben. Bei einer Autopanne sei es in der Regel sicherer, im Fahrzeug Schutz zu suchen – dies sei von Suchteams leichter auszumachen als ein Fussgänger im offenen Gelände.

    Laut Wettervorhersage könnten die Temperaturen in der Region an diesem Wochenende auf über 47 Grand Celsius ansteigen. Das Tal des Todes gehört zu den heissesten Gebieten der Erde. Ein Abschnitt mit 86 Meter unter dem Meeresspiegel ist zugleich der tiefste und trockenste Ort in Nordamerika.

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    Kommentare

    User #5501 (nicht angemeldet)

    In solch gefährlichen Regionen fährt man nicht ausserhalb geregelter Strassen.

    User #4444 (nicht angemeldet)

    Wer sich in Gefahr begibt kommt darin um. Mein Beileid.

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