US-Senator hält seit 13 Stunden Rede gegen Trump

    Anna Baumert
    Anna Baumert

    USA,

    Ein Senator erhebt sich gegen Donald Trump: Schon seit 13 Stunden hält er eine Rede – und will so lange weitermachen, wie er «körperlich dazu in der Lage» ist.

    Cory Booker
    US-Senator Cory Booker hält eine Marathon-Rede gegen Donald Trump. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Cory Booker begann am Montagabend (Ortszeit) mit einer Rede im US-Senat.
    • Nach 13 Stunden ist er immer noch nicht am Ende angekommen.
    • Er kritisiert die Trump-Regierung scharf.

    Cory Booker, demokratischer US-Senator aus dem US-Bundesstaat New Jersey, setzt ein Zeichen: Schon seit über 13 Stunden hält der 55-Jährige eine Rede gegen Donald Trump. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

    Er will damit so lange weiterfahren, «wie ich körperlich dazu in der Lage bin», stellt er klar.

    Sein Ziel: Den Amerikanerinnen und Amerikanern, «die unter Präsident Trump leiden», eine Stimme zu geben.

    In seiner Rede betont er die «Rücksichtslosigkeit» der Trump-Regierung. Vor allem die vom Präsidenten vorgeschlagenen Kürzungen von Gesundheits-Programmen wie Medicaid bereiten ihm Sorgen.

    US-Senator: «Nation in einer Krise»

    Zu Beginn seiner Rede sagte Booker: «Ich erhebe mich mit der Absicht, die normalen Geschäfte des Senats der Vereinigten Staaten so lange zu stören, wie ich körperlich dazu in der Lage bin. Ich erhebe mich heute Abend, weil ich der festen Überzeugung bin, dass sich unsere Nation in einer Krise befindet.»

    In nur 71 Tagen habe Trump der Sicherheit der Amerikaner und den «Grundfesten unserer Demokratie» grossen Schaden zugefügt.

    Seine Rede begann der Senator am Montagabend (Ortszeit), wie der «Guardian» berichtet. Am Dienstagmorgen um 7.30 Uhr war er noch immer nicht fertig mit seiner Marathon-Rede gegen Trump.

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    Kommentare

    User #6350 (nicht angemeldet)

    Der US-Senator Cory Booker zog sich 2020 aus dem Präsidentschaftsrennen der Demokraten zurück und überliess Biden die Bühne. Er habe nicht mehr ausreichend Geld für den Wahlkampf, erklärte Booker damals. Nun 2025 präsentiert er halt Dauerreden gegen den erfolgreichen amtierenden Präsidenten; jeder tut, was er kann …

    User #5265 (nicht angemeldet)

    Selbst wenn er Reden hält die länger dauern als diejenigen von Fidel C. aus K: Der Bösewicht wurde gewählt weil er keine Konkurrenz hatte. Selber schuld.

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