Tesla will Model 3 bald rund um die Uhr produzieren

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    USA,

    Nach monatelangen Produktionsverzögerungen bei seinem ersten günstigeren Elektroauto Model 3 sieht Tesla nun Licht am Ende des Tunnels. Nachdem Konzern-Chef Musk mächtig Druck aufgebaut hat, soll die Fertigung endlich spürbar hochgefahren werden.

    Die Produktion kam bis anhin nicht auf Touren - ein Tesla 3
    Die Produktion kam bis anhin nicht auf Touren - ein Tesla 3 - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Tesla will die Produktion für ihr Modell 3 massiv intensivieren.
    • Das Modell ist das erste von Tesla im tieferen Preissegment.

    Tesla will seinen Hoffnungsträger Model 3 bald rund um die Uhr bauen, um die seit Monaten verfehlten Produktionsziele doch noch zu erreichen. Dafür sollen auch rund 400 zusätzliche Arbeiter wöchentlich eingesetzt werden, wie Firmenchef Elon Musk in einer von US-Blogs veröffentlichten internen E-Mail schrieb. So will Tesla im Mai auf 3000 bis 4000 Fahrzeuge pro Woche kommen und bis Ende Juni auf 6000 Model 3 pro Woche.

    Die erhöhte Produktionsrate sei erforderlich, um unter ausreichender Berücksichtigung einer Fehlerspanne das öffentlich angekündigte Ziel von 5000 Wagen pro Woche zu erreichen, hiess es in dem Schreiben. Jede Abteilung und jede Zulieferfirma die damit überfordert seien, bräuchten eine «sehr gute Erklärung» und einen «Plan zur Lösung des Problems», der Musk persönlich zu unterbreiten sei. Die Verträge mit Zulieferern, die es binnen dieser Woche nicht schaffen, Teslas «Exzellenz-Anforderungen» zu erfüllen, würden am Montag gekündigt.

    Teslas Hoffnungsträger

    Tesla setzt grosse Hoffnungen auf das Model 3, das der Firma den Weg von der Nische in den Massenmarkt ebnen soll. Bislang wurde der Zeitplan beim ersten Tesla-Mittelklassewagen aber massiv verfehlt. Ende März schaffte Tesla nach einer grossen Anstrengung gut 2000 Stück wöchentlich. Das Unternehmen bekam über 400 000 Reservierungen für den Wagen. Das Model 3 wurde mit einem Grundpreis von 35'000 Dollar (knapp 34'000 Franken) vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen angekündigt. Bisher verkauft Tesla aber besser ausgestattete teurere Versionen.

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