Sucharbeiten nach Dammbruch in Brasilien wieder aufgenommen

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    Brasilien,

    In Brasilien haben die Rettungskräfte die Suche nach vermissten Personen wieder aufgenommen. Es werden immer noch 287 Menschen vermisst.

    Ein Helikopter bei einem verwüsteten Ort.
    Nach dem Unterbruch suchen die Rettungskräfte wieder nach Vermissten. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach dem Dammbruch wird in Brasilien wieder nach Verletzten gesucht.
    • Die Gefahr, dass ein zweiter Damm brechen könnte, bestehe laut Behörden nicht mehr.

    Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien haben die Einsatzkräfte ihre Suche nach Verschütteten wieder aufgenommen. Es bestehe keine Gefahr mehr, dass an dem Bergwerk im Bundesstaat Minas Gerais ein zweiter Damm breche, teilte die Zivilschutzbehörde heute Sonntag mit.

    Wegen erhöhter Wasserstände an einem Rückhaltebecken hatte der Minenbetreiber Vale zuvor Alarm ausgelöst. Nach der Entwarnung konnten die Bewohner zuvor evakuierter Ortschaften in ihre Häuser zurückkehren.

    Weitere Todesopfer befürchtet

    Am Freitag war ein anderer Damm der Mine gebrochen und hatte eine Schlammlawine ausgelöst. Mindestens 37 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 287 wurden auch am Sonntag noch vermisst, wie der Zivilschutz mitteilte.

    Die Zahl der Todesopfer dürfte daher noch weiter steigen. «Es sind viele Vermisste. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie tot sind, ist erheblich gestiegen», sagte der Minister für regionale Entwicklung, Gustavo Canuto.

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