Selenskyj: Trump hat uns Patriot-Lizenzen zugesagt

    Keystone-SDA
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    Trump hat der Ukraine laut Präsident Selenskyj Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesagt. Das Weisse Haus äusserte sich dazu bisher nicht.

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    Wolodymyr Selenskyj steht vor einem Patriot-System (Archiv). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Trump soll der Ukraine Lizenzen für Patriot-Abfangraketen zugesagt haben.
    • Die Patriot-Systeme gelten als einziges wirksames Mittel gegen russische Raketen.
    • Trump und Selenskyj bezeichneten ihr Treffen im Weissen Haus als «sehr gut».

    US-Präsident Donald Trump soll laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesichert haben. «Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen», sagte Selenskyj im Interview des Fox-News-Moderators Sean Hannity. Er hofft dadurch, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können. Das Weisse Haus reagierte zunächst nicht auf eine dpa-Anfrage.

    Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr hatte Selenskyj beklagt, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.

    Stunden zuvor hatte Selenskyj sich noch vorsichtiger ausgedrückt. Bei dem Treffen im Weissen Haus hätten er und Trump über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Es sei um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. «Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können», schrieb er.

    Selenskyj und Trump sprachen hinter verschlossenen Türen

    Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde. Der Republikaner liess auf seiner Plattform Truth Social lediglich wissen, dass das Treffen mit Selenskyj «sehr gut» gelaufen sei. Auch Selenskyj bezeichnete das Treffen in dem Interview bei Hannity als «sehr gut».

    Trump und Selenskyj haben sich zuletzt häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Kollegen habe.

    Kommentare

    User #3347 (nicht angemeldet)

    TRump will nur die Baupläne der Ukraine-Drohnen, weil sei so effizient sind - aber eben will er dafür nichts - denn er ist der K I N G der USA ( Wenn auch Donald, der Bekloppte)

    User #3347 (nicht angemeldet)

    Selensky sollte DT nicht vertrauen - das hat sich nie gerechnet......

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