Selenskyj: Habe mit Trump über Patriot-Lizenzen gesprochen

Keystone-SDA
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USA,

US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj haben nach ukrainischen Angaben über die Luftabwehr des von Russland angegriffenen Landes gesprochen. Bei dem Treffen im Weissen Haus sei es um eine Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe gegangen, teilte Selenskyj auf der Plattform X mit. «Der Präsident und ich haben über Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen gesprochen und andere Dinge, die helfen können», schrieb er.

ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (r) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Mystyslav Chernov/AP/dpa
ARCHIV - US-Präsident Donald Trump (r) trifft den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Mystyslav Chernov/AP/dpa - Keystone/AP/Mystyslav Chernov

Ausserdem sei es um eine Wiederbelebung der diplomatischen Bemühungen um ein Kriegsende gegangen. «Ich bin den Vereinigten Staaten dankbar für ihre feste Unterstützung», erklärte Selenskyj. Die USA sehen sich in dem Krieg als Vermittler – ihre Bemühungen für ein Kriegsende sind zuletzt aber auch infolge des eigenen Kriegs gegen den Iran in den Hintergrund geraten.

Das Gespräch zwischen Trump und Selenskyj fand hinter verschlossenen Türen statt und endete US-Medien zufolge nach einer guten Stunde.

Trump und Selenskyj haben sich in den vergangenen Wochen häufiger gesehen: Anfang des Monats beim Nato-Gipfel in Ankara und Mitte Juni beim G7-Gipfel im französischen Évian. Bei beiden Gipfeln trugen die USA auch gemeinsame Positionen zum Ukraine-Krieg mit. Trump hob in Ankara zudem hervor, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem ukrainischen Amtskollegen habe.

Nach Selenskyj empfängt Trump auch noch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Washington. Es wird erwartet, dass alle drei im Anschluss an einer Gedenkveranstaltung für den kürzlich gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilnehmen. Dieser galt sowohl als wichtiger Unterstützer der Ukraine als auch Israels im US-Kongress.

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Kommentare

User #3192 (nicht angemeldet)

Wie wärs mal mit Neuwahlen?

User #9848 (nicht angemeldet)

Dumm ist es, Putlers Kriegsziele als „realistisch“ oder „unausweichlich“ hinzustellen. Solche Formulierungen normalisieren Aggression und machen Gewalt salonfähig.

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