Paris Hilton

    Paris Hilton kämpft für Rechte von Kindern

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    USA,

    Sie wurde gewürgt, geschlagen, beleidigt: Paris Hilton spricht über ihre Schreckenserfahrungen in einer Jugendeinrichtung. Der Reality-Star macht sich nun für ein neues Gesetz gegen Missbrauch stark.

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    Paris Hilton unterstützt die Gesetzgebung zur Einführung eines Gesetzes über die Rechte von Kindern, die in Heimen untergebracht sind. Foto: J. Scott Applewhite/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Reality-Star Paris Hilton hat sich mit eindringlichen Worten für strengere Regeln im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern in Jugendeinrichtungen ausgesprochen.

    «Ich wurde gewürgt, ins Gesicht geschlagen, unter der Dusche von männlichen Mitarbeitern beobachtet, mit Schimpfwörtern beleidigt, ohne Diagnose zur Einnahme von Medikamenten gezwungen, nicht richtig ausgebildet, in Einzelhaft in einem mit Kratzern übersäten und blutverschmierten Raum gesteckt und so vieles mehr», sagte Hilton am Mittwoch in Washington über ihre Zeit in einer Jugendeinrichtung.

    In ihrer Dokumentation «This is Paris» hatte die heute 40-Jährige im vergangenen Jahr öffentlich gemacht, dass sie auf Privatschulen Missbrauch und Gewalt erlebt hat. Es handelte sich vor allem um Einrichtungen für Kinder, die nach Auffassung ihrer Eltern Probleme machten oder schwer erziehbar sind. «Meinen Eltern wurde versprochen, dass strenge Liebe mich heilen würde und dass es der einzige Weg sei, mich quer durchs Land zu schicken», sagte sie nun bei einer Pressekonferenz vor dem US-Kongress.

    Hilton macht sich in der US-Hauptstadt für einen Gesetzesentwurf stark, der darauf abzielt, den Missbrauch in derartigen Einrichtungen besser zu bekämpfen. «Ein bundesweites Gesetz und finanzielle Förderung sind dringend erforderlich, um eine echte Reform und echte Rechenschaftspflicht für solche Gemeinschaftseinrichtungen in Amerika zu erreichen», sagte Hilton. Hätte es damals eine strengere Regulierung gegeben, wären ihr mehr als 20 Jahre Trauma und Posttraumatische Belastungsstörung erspart geblieben.

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