OpenAI-Chef entschuldigt sich nach Schulmassaker in Kanada

    Keystone-SDA
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    Kanada,

    Zweieinhalb Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat sich OpenAI-Chef Sam Altman dafür entschuldigt, dass der ChatGPT-Betreiber Sicherheitsbehörden nicht über verdächtige KI-Chats der mutmasslichen späteren Täterin unterrichtet hatte. «Das tut mir zutiefst leid», schrieb Altman in einem Brief an die Bewohner der Stadt Tumbler Ridge.

    ARCHIV - OpenAI-Chef Sam Altman bei einem Auftritt in Berlin im Februar 2025. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa/Archivbild
    ARCHIV - OpenAI-Chef Sam Altman bei einem Auftritt in Berlin im Februar 2025. Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Sebastian Gollnow

    Die 18-jährige Tatverdächtige soll am 10. Februar im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben, sechs davon in einer Schule. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmasslichen Schützin, die sich anschliessend selbst tötete.

    OpenAI hatte einen Account der mutmasslichen Täterin im vergangenen Juni gesperrt, nachdem automatisierten Überwachungssystemen in den Unterhaltungen von ihr entworfene Szenarien mit Waffengewalt aufgefallen waren. Das Unternehmen hielt einen Hinweis an die Behörden jedoch nicht für nötig. Nach der Tat entdeckte OpenAI einen weiteren ChatGPT-Account der mutmasslichen Schützin.

    Altman versicherte in dem Brief, dass OpenAI Wege finden wolle, «solche Tragödien» in der Zukunft zu verhindern. Das Schreiben wurde von der örtlichen Nachrichten-Webseite «Tumbler RidgeLines» veröffentlicht, OpenAI bestätigte die Echtheit des Dokuments.

    Laut Polizei war bekannt, dass die Verdächtige psychische Probleme hatte. Nach Angaben der Ermittler war sie bei der Geburt als männlich registriert worden. Die Transition zur Frau habe Jahre vor der Tat begonnen, hiess es kurz nach den tödlichen Schüssen.

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    Kommentare

    User #9281 (nicht angemeldet)

    Das ist doch kein Problem der KI. Die Frau hatte Probleme. Das Umfeld hat nichts gemerkt.

    User #2735 (nicht angemeldet)

    So eine Stellungnahme nennt man langläufig "Krokodilstränen" verguessen. Was sind schon ein paar Titel Kinder im Vergleich zu finanziellem Gewinn. Solche Menschen sehen das wohl nur als Kollateralschaden an

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