Als Reaktion auf den russischen Einmarsch in die Ukraine hat die New Yorker Metropolitan Opera angekündigt, vorerst nicht mehr mit Künstlern oder Institutionen zusammenarbeiten zu wollen, die Russlands Präsidenten Wladimir Putin unterstützen.
Die Gala findet nicht in der Metropolitan Oper in New York statt, sondern virtuell. Foto: Christina Horsten/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • «Wir glauben zutiefst an die warme Freundschaft und den künstlerischen Austausch, den es schon lange zwischen Künstlern und künstlerischen Einrichtungen in Russland und den USA gibt», teilte Peter Gelb, Direktor des renommierten Opernhauses, am Montag per Video-Botschaft mit.

«Wir können aber nicht mehr länger mit Künstlern oder Institutionen zusammenarbeiten, die Putin unterstützen oder von ihm unterstützt werden.»

Nach dieser Vorgabe werde sich die Metropolitan Opera solange richten, bis «die Invasion und das Töten zu Ende sind, Ordnung wieder eingeführt wurde und Restitutionen vorgenommen wurden». Konkrete Künstler oder künstlerische Einrichtungen, die davon betroffen sind, nannte Gelb zunächst nicht.

Unter anderem hatte das Opernhaus in der Vergangenheit aber immer wieder mit dem russischen Dirigenten Waleri Gergijew zusammengearbeitet, von dem sich nun schon mehrere Kulturinstitutionen und auch seine Künstleragentur distanziert haben. Für die kommende Saison war zudem unter anderem eine Kooperation mit dem Bolschoi-Theater in Moskau geplant.

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