New York: Starkregen verwandelt Strassen in reissende Flüsse

    Simon Binz
    Simon Binz

    USA,

    Innerhalb von Minuten wurden New Yorks Strassen zu reissenden Flüssen. Sintflutartiger Regen hat Teile der Millionenmetropole unter Wasser gesetzt.

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    Sintflutartiger Regen hat Teile von New York unter Wasser gesetzt. - X@DealsDhamaka

    Das Wichtigste in Kürze

    • Starkregen verwandelte New Yorks Strassen in Flüsse und legte mehrere U-Bahn-Linien lahm.
    • Besonders betroffen waren Queens, Brooklyn und Teile von Manhattan.
    • Eine rasche Wetterberuhigung ist vorerst nicht in Sicht.

    Land unter in der Millionenmetropole: Sintflutartige Regenfälle haben Teile von New York City überflutet. Was innerhalb weniger Minuten geschah, glich einer Katastrophe. Strassen wurden zu reissenden Flüssen, Fahrzeuge blieben in den Wassermassen stecken, und mehrere U-Bahn-Linien stellten den Betrieb ein. Am härtesten traf es Queens, Brooklyn und einzelne Bereiche von Manhattan.

    Hinter den Überschwemmungen steckt eine explosive Wetterlage. Vorausgegangen war eine ungewöhnlich frühe Hitzewelle an der US-Ostküste. Noch wenige Tage zuvor lagen die Temperaturen in New York bei über 30 Grad. Dann prallte eine kräftige Kaltfront auf die feucht-heisse Luft über der Stadt.

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    Die Folgen waren dramatisch. Besonders heftig erwischte es Queens. Lokal fielen in kurzer Zeit mehr als 60 Liter Regen pro Quadratmeter, mehrere Hauptverkehrsstrassen verschwanden komplett unter Wasser. Manche Autofahrer kletterten gar auf die Dächer ihrer Wagen, um sich vor den Fluten zu retten.

    New York gilt besonders anfällig für Überschwemmungen

    Meteorologen nennen solche Ereignisse Sturzfluten oder Flash Floods. Sie entstehen, wenn enorme Regenmengen in sehr kurzer Zeit niedergehen – genau dieses Szenario entlud sich nun über New York. Die Wetterbehörden warnten vor lebensgefährlichen Strassen, umstürzenden Bäumen und Windböen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde.

    Dass die Stadt so heftig getroffen wird, hat auch strukturelle Gründe. Durch die dichte Bebauung und die stark versiegelten Flächen gilt New York als besonders anfällig für urbane Überschwemmungen. Regenwasser versickert kaum im Boden, sondern schiesst direkt in Tunnel, U-Bahn-Schächte und Unterführungen. Schon in den vergangenen Jahren wurde die Metropole wiederholt von extremen Regenfällen heimgesucht.

    Auf Entspannung können die New Yorker vorerst nicht hoffen. In den kommenden Tagen könnten weitere Tiefausläufer erneut kräftige Gewitter und Starkregen an die US-Ostküste bringen. Die Wetterlage bleibt damit angespannt.

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    Kommentare

    User #5813 (nicht angemeldet)

    Übel übel wenn man dann gerade in der U-Bahn sitzt und es dann wegen einem Kurzschluss nicht mehr weitergeht. Wie holen die dann die Menschenmassen da unten raus ?

    User #2629 (nicht angemeldet)

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