Mark Zuckerberg behält die Macht über Facebook

    Rowena Goebel
    Rowena Goebel

    USA,

    Nach zahlreichen Facebook-Skandalen ist Mark Zuckerberg nicht mehr überall gern auf dem Chefposten gesehen. Ein Aufstand der Aktionäre scheiterte jedoch.

    Mark Zuckerberg
    Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Facebook macht mit einem Skandal nach dem anderen von sich reden.
    • An der Hauptversammlung zeichnete sich ab, dass so einige Aktionäre genug haben.
    • Sie reichten erfolglos acht Vorschläge ein, um Zuckerbergs Macht einzuschränken.

    Mark Zuckerberg behält die Macht über Facebook weiter. Die Stimmung an der jährlichen Aktionärsversammlung war ihm gegenüber eher feindselig.

    Insgesamt wurden acht Vorschläge präsentiert, um die Macht des Facebook-Gründers einzuschränken. Es wurde gefordert, dass er mindestens als Aufsichtsratsvorsitzender zurücktreten würde.

    Mark Zuckerberg
    Mark Zuckerberg predigt die positiven Seiten von Social Media, obwohl er gewusst haben soll, wie stark negativ Instagram die Jugendlichen beeinflusst. - Keystone

    Doch der Erfolg blieb aus: Der 35-Jährige hält seine fast uneingeschränkte Macht über den Konzern weiter. Seine Wertpapiere besitzen jeweils das zehnfache Stimmrecht im Vergleich zu diejenigen der anderen Aktionäre.

    Mark Zuckerberg zeigt sich trotzig

    Der Tech-Riese hat in den vergangenen Monaten immer wieder mit Skandalen für Negativschlagzeilen gesorgt. So zum Beispiel die Affäre um Cambridge Analytica: Die Daten von rund 87 Millionen Facebook-Nutzern wurden widerrechtlich an die britische Beratungsfirma weitergegeben.

    Christchurch
    Der Täter von Christchurch übertrug seine Attacke live ins Internet. - Keystone

    Auch nach dem Anschlag in Christchurch, bei dem über 50 Menschen ihr Leben verloren, stand Facebook im Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Grund: Der Terrorist übertrug seine Tat live auf Facebook. Erst 12 Minuten nach dem Ende des Streams erhielt das Netzwerk einen ersten Hinweis.

    Trotzdem: «Abschaffen» wollen die meisten Zuckerberg nicht. Vielen geht es lediglich darum, seine Macht einzuschränken. Doch der Facebook-Gott zeigt sich trotzig: «Ich werde weitermachen, so lange bis was passiert», sagte er nach der Hauptversammlung zu «Bloomberg News».

    Kommentare

    Weiterlesen

    1 Interaktionen
    Google und Co.
    Facebook
    1 Interaktionen
    Cambridge-Affäre
    Smartphone iPhone
    64 Interaktionen
    Android und iPhone

    MEHR IN NEWS

    Luchs
    16 Interaktionen
    Studie zeigt
    1 Interaktionen
    Bern
    3 Interaktionen
    Zürich
    Nepal
    11 Interaktionen
    Multiple Krisen

    MEHR AUS USA

    waffen
    2 Interaktionen
    New York
    trump
    2 Interaktionen
    Washington
    Xi Jinping
    6 Interaktionen
    Washington
    Taylor Swift
    7 Interaktionen
    Neue Musik