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    Konkurrenz für Starlink: Amazon startet Testsatelliten für Internet

    Keystone-SDA
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    USA,

    Amazon hat seine ersten Satelliten für Tests ins All gebracht. Ziel ist es, bald Satelliten-Internet anzubieten und Elon Musks Starlink Konkurrenz zu machen.

    Eine Atlas-V-Rakte auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. (Archivbild)
    Eine Atlas-V-Rakte auf dem US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/EPA (NASA/Bill Ingalls)/BILL INGALLS / NASA HANDOUT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Amazon hat zwei Testsatelliten ins All gebracht.
    • Der Konzern will wie Elon Musks Starlink Satelliten-Internet anbieten.
    • Tests mit Kunden soll es bereits im kommenden Jahr geben.

    Der US-Internetriese Amazon hat seine ersten beiden Satelliten bei einer Testmission für sein Projekt Kuiper für satellitengestützte Internetverbindungen gestartet. Die Atlas-V-Rakete mit den Satelliten hob am Freitag vom US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral ab.

    Dies teilte der Industriekonzern United Launch Alliance mit. Kuiper soll Internetverbindungen in bisher schlecht abgedeckten Regionen ermöglichen. Amazon will mit dem Projekt in Konkurrenz zum Satelliten-Internetdienst Starlink des Raumfahrtunternehmens SpaceX von US-Milliardär Elon Musk treten.

    Starlink
    Elon Musk bietet mit Starlink Satelliten-Internet an. - keystone

    Bei dem Test am Freitag wurde versucht, den Kontakt zwischen den Sonden und der Erde herzustellen, ihre Solarmodule auszufahren und zu bestätigen, dass alle Instrumente richtig und bei den gewünschten Temperaturen funktionieren. Die beiden Prototypen sollen nach den Tests aus der Erdumlaufbahn entfernt werden und beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen.

    «Es ist das erste Mal, dass Amazon Satelliten in den Weltraum bringt», sagte der stellvertretende Vorsitzende der Technologieabteilung bei Kuiper, Rajeev Badyal. «Wir werden enorm viel lernen, unabhängig davon, wie die Mission verläuft.»

    Tests mit Kunden im nächsten Jahr

    Die ersten tatsächlich funktionsfähigen Kuiper-Satelliten sollen Anfang 2024 gestartet werden, wie es von Amazon hiess. Das Unternehmen hofft auf erste Tests mit Kunden Ende kommenden Jahres.

    Der vom heutigen US-Milliardär Jeff Bezos gegründete Onlineriese Amazon plant, in den kommenden sechs Jahren 3200 Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Zehn Milliarden Dollar sollen in das Projekt investiert werden.

    Ziel ist es, den Zugang zum Internet auch in entlegenen und unterversorgten Gebieten auf der Welt zu ermöglichen, darunter in Kriegs- und Katastrophengebieten.

    Bislang dominiert Musks Unternehmen SpaceX das Geschäft. Es hatte die ersten seiner mehr als 3700 betriebsfähigen Starlink-Satelliten 2019 in den Weltraum befördert. Auch andere Unternehmen und Regierungen sehen den Bereich mit Interesse. Neben China will unter anderem auch das deutsche Start-up-Unternehmen Rivada hunderte Satelliten ins All schicken.

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