Kolumbiens Präsident Petro fordert Migrationsabkommen mit den USA

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    Mit einem Migrationsabkommen zwischen Kolumbien und der USA sollten deren Bedürfnisse besser erfüllt und die Situation im Darién-Dschungel entschärft werden.

    Gustavo Petro
    Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro ist für eine geregelte Einwanderung. - keystone

    Angesichts der massiven Migration aus Lateinamerika Richtung USA hat der kolumbianische Präsident Gustavo Petro ein Einwanderungsabkommen mit den Vereinigten Staaten gefordert. «Die Ordnung der Migration ist von grundlegender Bedeutung und sollte über ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten erreicht werden», sagte der Staatschef laut einer am Montag veröffentlichten Mitteilung bei einem Treffen mit Kolumbianern in New York.

    «Wir brauchen festgelegte Einwanderungsquoten, um Arbeitskräfte legal hierher zu bringen und beide Bedürfnisse zu befriedigen: das Bedürfnis, hier arbeiten zu wollen und die Nachfrage nach Arbeitskräften hier.» Mit einer geordneten Einwanderung könne auch die humanitäre Katastrophe im Darién-Dschungel zwischen Kolumbien und Panama gelindert werden.

    Was passiert im Darién-Dschungel?

    Die Durchquerung des unwegsamen Regenwaldes ist sehr riskant, das Rote Kreuz spricht von einer der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Panama hatte zuletzt seine Grenzkontrollen verschärft und die Massnahmen gegen illegale Migration in Richtung USA ausgeweitet. Seit Januar durchquerten nach Angaben der Behörden in Panama bereits mehr als 350 000 Menschen den Darién-Dschungel zwischen Süd- und Mittelamerika.

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