KI Modell Muse Glimmer erweitert Metas Angebot

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    USA,

    Meta hat mit Muse Glimmer ein neues KI Modell vorgestellt. Die Software soll lokal auf Computern laufen und agentenbasierte Aufgaben übernehmen.

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    Muse Glimmer erweitert Metas Angebot offener KI Modelle für Entwickler und Nutzer. - keystone

    Meta hat Muse Glimmer als offenes KI-Modell vorgestellt und setzt auf Anwendungen, die direkt auf privaten Computern ausgeführt werden können. Das Modell läuft auf Macs oder PCs mit einer einzelnen Grafikkarte und benötigt deutlich weniger Rechenleistung als viele Konkurrenzmodelle.

    Open-Weight-Modelle lassen sich anpassen und verursachen häufig geringere Kosten als geschlossene Systeme grosser KI-Anbieter für Unternehmen und Entwickler. Wie «it-daily» berichtet, will Meta weitere offene Modelle veröffentlichen und seine Position im Wettbewerb um künstliche Intelligenz stärken.

    Meta-Chef Mark Zuckerberg fordert bessere Bedingungen für offene KI-Modelle und verweist auf den wachsenden Wettbewerb durch chinesische Entwickler. Nach seiner Einschätzung gewinnen offene Modelle an Bedeutung, weil Unternehmen günstigere und flexiblere Lösungen suchen.

    KI läuft direkt auf dem Computer

    Muse Glimmer wurde für KI-Agenten entwickelt, die Aufgaben direkt auf dem eigenen Computer ohne Verbindung zu Cloud-Diensten erledigen können. Zu den Einsatzgebieten gehören Kalenderverwaltung, Dokumentenbearbeitung, Nachrichtenentwürfe sowie die Organisation lokaler Dateien auf dem eigenen Computer.

    Würdest du ein KI-Modell lieber lokal statt in der Cloud nutzen?

    Die lokale Ausführung soll den Datenschutz verbessern, weil sensible Informationen den Computer bei vielen Anwendungen nicht verlassen müssen. Wie «Trending Topics» hervorhebt, verarbeitet das Modell Texte und Bilder, unterstützt über 100 Sprachen und funktioniert auch ohne Internetverbindung.

    Meta veröffentlicht Muse Glimmer unter der Apache-2.0-Lizenz und erlaubt kommerzielle Nutzung sowie umfangreiche Anpassungen durch Entwickler. Trainingsdaten bleiben unveröffentlicht. Deshalb lässt sich das Modell trotz offener Gewichte nicht vollständig nachbauen.

    Metas Strategie

    Meta sieht offene Modelle als Grundlage, damit leistungsfähige Systeme möglichst vielen Menschen statt wenigen Unternehmen oder Regierungen zugutekommen. Open Source soll nach Unternehmensangaben Innovation fördern und eine stärkere Konzentration technologischer Macht verhindern.

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    Meta setzt mit Muse Glimmer auf offene KI und persönliche KI-Agenten. (Symbolbild) - keystone

    Meta will persönliche KI-Agenten zu günstigen oder kostenlosen Angeboten für möglichst viele Nutzer weiterentwickeln und künftig breiter verfügbar machen. Wie «BeInCrypto» berichtet, versteht das Unternehmen Muse Glimmer als Teil seiner langfristigen Strategie für offene Superintelligenz.

    Meta kündigte bereits weitere offene Modelle an und will das Angebot in den kommenden Monaten ausbauen. Mit Muse Glimmer verbindet der Konzern lokale KI, offene Entwicklung und einen breiteren Zugang zu künstlicher Intelligenz.

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    Kommentare

    User #2583 (nicht angemeldet)

    Wir lebten alle sehr viele glückliche Jahre OHNE KI. Wir erinnern uns: wir haben Dinge selbst sehr gut erledigt, wir haben den Alltag ganz ohne Smartphones und ohne KI sehr gut gemeistert. Wir haben selbständig nachgedacht und Lösungen gefunden. Das Leben war schön - schöner. Es war so friedlich damals. ... Da kommt die Frage auf: brauchen wir KI wirklich ? ?

    User #5142 (nicht angemeldet)

    Würdest du ein KI-Modell lieber lokal statt in der Cloud nutzen? Lieber ganz darauf verzichten. Da ist ja erst letzte Woche eine ausgebrochen.

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