«Ian» sorgt für Überschwemmungen in South Carolina

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    USA,

    In South Carolina sorgte der abgeschwächte Sturm «Ian» für Überschwemmungen. In North Carolina kam es zu 300'000 Stromausfällen.

    Ein Auto fährt durch das von Hurrikan «Ian» verursachte Hochwasser.
    Ein Auto fährt durch das von Hurrikan «Ian» verursachte Hochwasser. - Alex Brandon/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sturm «Ian» hat sich zwar abgeschwächt, er sorgt aber weiter für Chaos.
    • In South Carolina kam es zu Überschwemmungen, in North Carolina zu Stromausfällen.
    • Florida prognostiziert, dass der Wiederaufbau Monate bis Jahre dauern werde.

    Mit Überschwemmungen und starken Winden ist der Wirbelsturm «Ian» auf die nächste US-Küste im Bundesstaat South Carolina getroffen.

    Während sich die Windgeschwindigkeit allmählich abschwächte, warnten Behörden und Wetterexperten weiter vor Gefahren durch Sturmfluten. Auf TV-Bildern waren komplett überflutete Strassen und ein teilweise zerstörter Pier zu sehen.

    Ian
    Obwohl sich «Ian» abgeschwächt hatte, sorgte der Sturm in South Carolina für Chaos. - Keystone

    Umfallende Bäume unterbrachen Stromleitungen. Allein im benachbarten Bundesstaat North Carolina, in den «Ian» weiterzog, sprach der Katastrophenschutz von rund 300'000 Stromausfällen.

    Am Mittwoch war «Ian» als Hurrikan der Stufe vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde in Florida auf Land getroffen. Bei seinem Zug quer über den südlichen Bundesstaat hinterliess er Zerstörungen und Überschwemmungen.

    Winde schwächten sich ab

    Nach Florida zog «Ian» zunächst aufs Meer hinaus, gewann dort wieder etwas an Kraft und erreichte am Freitag die Küste von South Carolina mit Windgeschwindigkeiten von rund 140 Kilometern pro Stunde, als ein Hurrikan der Stufe eins von fünf. Wenige Stunden später schwächten sich die Winde auf rund 95 Kilometer pro Stunde ab. Damit galt er nach der gängigen Einstufung nicht mehr als Hurrikan.

    In der Stadt Georgetown in South Carolina, in der «Ian» auf Land traf, stand Wasser in der zentralen Einkaufsstrasse. Die Kleinstadt Pawleys Island wurde von einer rund zwei Meter hohen Flutwelle getroffen.

    Florida kämpft mit Sturmschäden

    In Florida wird unterdessen immer offensichtlicher, wie gewaltig die Sturmschäden sind. Der Wiederaufbau werde Monate und zum Teil auch Jahre dauern, betonten Behörden. Am Freitag gab es weiterhin keine umfassenden Angaben zu Opferzahlen. Die Behörden in Florida rechneten damit, dass mindestens 21 Menschen durch den Sturm ums Leben gekommen sind. Klarheit gebe es über diese Zahlen aber noch nicht, betonte Kevin Guthrie, Direktor der Behörde für Notfallmanagement in Florida.

    Ian
    Verwüstung in Florida nachdem Hurrikan «Ian» durchgezogen war. - Keystone

    US-Präsident Joe Biden hatte am Donnerstag düstere Befürchtungen geäussert und gesagt: «Dies könnte der tödlichste Hurrikan in der Geschichte Floridas sein.»

    Am Dienstag war «Ian» als Hurrikan der Kategorie drei von fünf bereits in Kuba auf Land getroffen und hatte dort schwere Schäden angerichtet. Laut Regierung starben mindestens drei Menschen. Auch am Freitag waren grosse Teile des Karibikstaats weiter ohne Strom.

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