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    Fall George Floyd: Angeklagter Polizist auf Kaution frei

    Keystone-SDA
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    USA,

    Der Polizist, der für den Mord an George Floyd angeklagt ist, ist auf Kaution frei. Die Summe betrug eine Million Dollar.

    george floyd
    An der George Floyd-Gedenkstätte in Minneapolis. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Polizist, der für den Mord an George Floyd angeklagt ist, ist nun auf Kaution frei.
    • Die geforderte Summe beträgt eine Million Dollar (ca. 917'000 Franken)

    Der wegen Mordes angeklagte Polizist im Verfahren um den Tod des Afroamerikaners George Floyd ist auf Kaution entlassen worden. Der geforderte Betrag von einer Million Dollar (ca. 917'000 Franken) wurde am Mittwoch hinterlegt, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht.

    George Floyd
    Der Polizist Derek Chauvin,. - Keystone

    Entlassen wurde der Polizist, der sein Knie auf Floyds Nacken gedrückt hatte. Und auch nicht damit aufgehört hatte, als Floyd sagte, er könne nicht atmen. Der Polizist bestreitet genauso wie die anderen an dem Einsatz beteiligten Beamten eine Schuld an Floyds Tod.

    George Floyd's Tod löste «BLM»-Bewegung aus

    Die auf Videoaufnahmen festgehaltenen Szenen vom Tod des 46-jährigen Floyds in Minnesota Ende Mai hatten heftige Proteste ausgelöst. In den USA sowie auch in anderen Ländern. Ein Verkäufer hatte die Polizei wegen des Verdachts gerufen, dass Floyd mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt habe.

    Auf den Videos ist zu sehen, wie Floyd bei der Festnahme verwirrt reagierte. Er sprach von Platzangst und liess sich nicht in ein Polizeiauto setzen. Die Polizisten pressten ihn schliesslich auf die Strasse.

    george floyd
    Ein Bild von einem Andenken für George Floyd im US-Bundesstaat Texas. - AFP/Archiv

    Der Polizist, der sein Knie in Floyds Nacken drückte, wurde wegen Mordes angeklagt. Die drei anderen Beamten wegen Beihilfe zum Mord. Sie beantragten eine Einstellung des Verfahrens.

    Das begründeten sie damit, dass Floyds Tod durch die Einwirkung von Medikamenten und Drogen ausgelöst worden sei. Nach bisherigen Planungen soll der Prozess Anfang März beginnen.

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