Facebook sperrt Konten von ultrarechten Kommentatoren

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    USA,

    Sie veröffentlichen abstruse Verschwörungstheorien, hetzen gegen Migranten, Juden und Transgender - und nutzen jede Chance zur Provokation. Facebook hat nun einigen extremen Kommentatoren die Konten gesperrt.

    Facebook
    Facebook arbeitet laut einem Pressebericht an einer eigenen Kryptowährung. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Facebook hat eine Reihe von ultrarechten Kommentatoren aus den USA und Grossbritannien von seinen Seiten verbannt.

    Von der Sperre betroffen sind unter anderem der einflussreiche amerikanische Verschwörungstheoretiker Alex Jones, der die Website «Infowars» betreibt. Blockiert wird ausserdem der britische Provokateur Milo Yiannopoulos, der immer wieder mit frauenfeindlichen Sprüchen und rassistischen Bemerkungen an die Öffentlichkeit gegangen ist.

    Von dem Facebook-Bann betroffen ist auch Louis Farrakhan, Chef der radikalen religiös-politischen Organisation «Nation of Islam», wie es in einer Stellungnahme des Unternehmens vom Donnerstag hiess.

    Facebook sah sich zuletzt wachsendem Druck ausgesetzt, seine Regeln im Umgang mit hassererfüllten und diskriminierenden Kommentaren konsequenter durchzusetzen. Das Unternehmen betonte nun, Facebook habe schon immer Individuen oder Organisationen verbannt, die Gewalt und Hass beförderten. «Der Prozess zur Bewertung potenzieller Regelverletzer ist umfangreich und hat uns zu unserer Entscheidung geführt, diese Konten heute zu entfernen.»

    Alex Jones hat in der Vergangenheit unter anderem die These verbreitet, dass die US-Regierung an den Anschlägen am 11. September 2001 in New York beteiligt gewesen sei. Auch behauptete er, dass der Amoklauf an der Sandy Hook High School von Schauspielern inszeniert worden sei. Sein Facebook-Konto hatte das Unternehmen bereits gesperrt, nun nahm es seinen Instagram-Account ins Visier.

    Milo Yiannopoulos ist ein rechter Blogger, der in der Vergangenheit für das Portal «Breitbart News» schrieb. Louis Farrakhan fiel wiederholt mit antisemitischen Äusserungen auf.

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    ikea
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    ewf
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