Ecuador: Konvoi mit Präsident bei Protesten angegriffen

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    Bei Protesten gegen die Abschaffung von Dieselsubventionen in Ecuador haben Demonstranten einen Konvoi mit humanitärer Hilfe angegriffen.

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    In Ecuador griffen Demonstranten einen Hilfskonvoi unter Präsident Noboa und EU-Diplomaten an. (Archivbild) - keystone

    Bei Protesten gegen die Abschaffung von Dieselsubventionen in Ecuador haben Demonstranten einen Konvoi mit humanitärer Hilfe angegriffen, an dessen Spitze Präsident Daniel Noboa und EU-Diplomaten fuhren. Zwölf Soldaten wurden bei dem Zwischenfall nahe der Stadt Cotacachi im Norden des Landes verletzt und 17 weitere entführt, wie die Streitkräfte des südamerikanischen Landes auf der Plattform X mitteilten. Wie viele Demonstranten verletzt wurden, wurde nicht mitgeteilt.

    Die rund 350 Demonstranten warfen laut Regierungsangaben Molotowcocktails und Steine auf die Kolonne mit rund hundert Fahrzeugen, darunter Lastwagen mit Lebensmitteln. Zuvor hatten Soldaten am Sonntagmorgen laut der indigenen Organisation Conaie einen Demonstranten getötet.

    Seit dem 22. September nehmen verschiedene Organisationen in Ecuador an einem landesweiten Streik teil, um gegen die Kürzung der Subventionen und weitere Massnahmen der Regierung zu protestieren.

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