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    Dinner mit Trump – für eine Million US-Dollar

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    USA,

    Bei einem «Candlelight Dinner» können zahlungskräftige Gäste den direkten Draht zum US-Präsidenten suchen – hinter verschlossenen Türen in seinem Privatklub Mar-a-Lago.

    Nach Trumps Wahlsieg im November wurde Mar-a-Lago zum Ziel für milliardenschwere Unterstützer und politische Weggefährten. (Archivbild)
    Nach Trumps Wahlsieg im November wurde Mar-a-Lago zum Ziel für milliardenschwere Unterstützer und politische Weggefährten. (Archivbild) - Rebecca Blackwell/AP/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gäste können für eine Million Dollar zu einem Dinner mit Donald Trump.
    • Der Event, bei der der Präsident offiziell nur Gastredner ist, findet in Mar-a-Lago statt.
    • Organisiert wird der Event von einer Lobbygruppe.

    US-Präsident Donald Trump startet mit einem exklusiven Abendessen ins Wochenende: Für einen Sitzplatz beim «MAGA Inc. Candlelight Dinner» am Freitagabend (Ortszeit) in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida werden laut dem Sender CBS News stolze eine Million US-Dollar fällig.

    Organisiert wird der hochpreisige Abend nicht direkt vom Präsidenten selbst, sondern von der Lobbygruppe MAGA Inc., einem sogenannten Super-PAC. Nach US-Wahlrecht dürfen diese Gruppen unbegrenzt Spenden sammeln, um Politiker zu unterstützen – offiziell jedoch ohne sich mit ihnen zu koordinieren. Wohl auch deshalb weist die Einladung im Kleingedruckten darauf hin, dass Trump lediglich als Gastredner auftritt. Und nicht aktiv um Spenden wirbt.

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    Donald Trump lädt zahlungskräftige Fans zu einem Dinner in Mar-a-Lago. - keystone

    Vergangenes Jahr sammelte MAGA Inc. laut öffentlich zugänglichen Informationen hohe Millionensummen für Trumps Wahlkampf.

    Märkte auf Talfahrt

    Das Dinner fällt in eine politisch angespannte Phase: Diese Woche hatte Trump ein gewaltiges Zollpaket angekündigt. Seitdem befinden sich die Märkte weltweit auf Talfahrt. Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, warnte vor höherer Inflation und einem wachstumsfeindlichen Klima.

    Bereits zuvor hielt MAGA Inc. solche Abendessen in Mar-a-Lago ab – laut den Portalen «Axios» und «Wired» ebenfalls mit einem Preis von einer Million Dollar pro Platz. Am 24. April soll laut CBS News ein weiteres Dinner stattfinden – zwar in der Hauptstadt Washington, aber zum gleichen Preis.

    Wer noch tiefer in die Tasche greift, kann sich demnach einen besonderen Status sichern: für 2,5 Millionen Dollar als «Co-Gastgeber», für fünf Millionen als offizieller Gastgeber des Abends.

    Was genau mit dem Geld geschieht, ist unklar. Laut «Washington Post» verweigerte ein Sprecher von MAGA Inc. im Dezember die Auskunft.

    Mar-a-Lago als strategischer Anlaufpunkt

    Trumps luxuriöser Privatklub steht seit Jahren im Fokus; auch als US-Präsident verbringt er seine Wochenenden für gewöhnlich in Florida. Nach seinem Wahlsieg im November wurde Mar-a-Lago zur Anlaufstelle für milliardenschwere Unterstützer und politische Weggefährten. Einer der regelmässigen Gäste: Tech-Milliardär Elon Musk.

    Kritiker sehen in Mar-a-Lago ein Symbol für den Stil eines Präsidenten, der sich wie ein amerikanischer Oligarch inszeniere – mit prunkvollen Veranstaltungen hinter verschlossenen Türen, bei denen sich Politik und Geschäft auf schwer durchschaubare Weise vermischten.

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    Kommentare

    User #5457 (nicht angemeldet)

    Für mich ist MAGA ein Waschmittel. Sonst nichts.

    User #4764 (nicht angemeldet)

    Also ich bewundere Melania. Mit ihr würde ich gerne mal was essen. Ich ignoriere mal die Million.

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