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    Christina Aguilera unterstützt Britney Spears

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    USA,

    Britney Spears ist nicht glücklich. Die Pop-Sängerin möchte endlich wieder ein selbstbestimmtes Leben führen - und erhält viel Zuspruch.

    Christina Aguilera und Britney Spears kennen sich seit ewigen Zeiten. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa
    Christina Aguilera und Britney Spears kennen sich seit ewigen Zeiten. Foto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pop-Ikone hilft Pop-Ikone: Christina Aguilera hat auf Twitter ihre Unterstützung für Britney Spears im Streit mit deren Vater bekundet.

    «Es ist inakzeptabel, wenn es einer Frau, oder überhaupt einem Menschen, der sein eigenes Schicksal kontrollieren möchte, nicht gestattet ist, so zu leben wie gewünscht», schrieb die 40-Jährige. Von denjenigen zum Schweigen gebracht, ignoriert, tyrannisiert oder verleugnet zu werden, die einem eigentlich nahe stünden, sei das «verheerendste» und «erniedrigendste», was man sich vorstellen könne, schrieb Aguilera. Britney verdiene alle Freiheit, um ihr glücklichstes Leben zu leben.

    Ihre Tweets versah die Sängerin mit einem Foto, das Britney und sie in jungen Jahren zeigt. Die beiden Sängerin hatten in den 90er-Jahren gemeinsam den «Mickey Mouse Club» des Disney Channels moderiert. Später starteten beide eine Weltkarriere.

    Unterstützung kommt auch von der Schwester

    Auch Britneys Schwester, Jamie Lynn Spears, sendet Unterstützung: «Ich bin so stolz, dass sie ihre Stimme benutzt», sagte die 30-Jährige über ihre Schwester in einem Video, das sie in ihren Instagram-Stories postete. Egal, was Britney tun wolle, um glücklich zu sein - sei es die Beendigung der Vormundschaft oder ein Flug auf den Mars - sie stehe «einhundert Prozent» dahinter. «Denn ich unterstütze meine Schwester, ich liebe meine Schwester. So war es immer und so wird es auch immer sein.»

    Britney Spears hatte bei der Anhörung vor einer Woche ein Ende der seit 2008 bestehenden Vormundschaft über ihre Person und ihre Finanzen gefordert. «Ich bin traumatisiert. Ich bin nicht glücklich, ich kann nicht schlafen. Ich bin so wütend», sagte die 39-Jährige in einer virtuellen Schalte, wie US-Medien berichteten. Spears erklärte, sie fühle sich von ihrer Familie und von Managern ausgenutzt. Sie werde von allen kontrolliert.

    Zu der Anhörung vor Richterin Brenda Penny in Los Angeles waren unter anderem Spears' geschiedene Eltern, Jamie und Lynne Spears, sowie ihr Anwalt zugeschaltet. Im April hatte die Sängerin («Baby One More Time») die Anhörung beantragt. In dem Rechtsstreit mit ihrem Vater um ihre Vormundschaft hatte sich Spears bis dahin selbst kaum öffentlich geäussert. Nachdem die Sängerin wegen beruflicher und privater Probleme psychisch zusammengebrochen war, hatte ein Gericht 2008 entschieden, ihrem Vater die Vormundschaft zu übertragen.

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