US-Senat

    Blockade von Zöllen scheitert im US-Senat

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die Demokraten sind in den USA mit ihrem Versuch, Trumps radikale Zollpolitik zu stoppen, gescheitert. Für den US-Präsidenten ist es ein Erfolg.

    J.D. Vance
    Die USA pochen zwar auf die Entwaffnung der Hamas, setzen dafür bislang aber keine zeitliche Frist. Das erklärte Vizepräsident Vance in Israel auf eine entsprechende Frage von Journalisten. (Archivbild) - dpa

    Die Demokraten sind mit dem Versuch gescheitert, die von Präsident Donald Trump verhängten pauschalen Zölle von zehn Prozent auf Wareneinfuhren aus aller Welt auszusetzen. Eine Abstimmung darüber im US-Senat fiel knapp aus.

    Drei Republikaner stimmten mit den Demokraten. Für die nötige Mehrheit in der Parlamentskammer brauchte es am Ende die Stimme von Vizepräsident JD Vance, der ein Patt auflöste. Die Republikaner haben im Senat eine knappe Mehrheit.

    Die Abstimmung kann trotz des knappen Ergebnisses als Erfolg für Trump gewertet werden, da auch etliche Mitglieder seiner republikanischen Partei Zweifel an der radikalen Zollpolitik des Präsidenten geäussert hatten.

    Allerdings war das Votum ohnehin nur symbolischer Natur, da Trump gegen einen solchen Beschluss ohnehin ein Veto eingelegt hätte. Auch im Repräsentantenhaus hätte die Resolution keine Chancen gehabt.

    Zweifel an Trumps Politik wachsen

    Der Republikaner hatte Anfang April ein gewaltiges Zollpaket verkündet, das sowohl pauschale als auch – mittlerweile vorläufig ausgesetzte – wechselseitige Zölle vorsieht. Es gelten ausserdem diverse weitere Sonderzölle – etwa auf die Einfuhr von Aluminium und Stahl sowie Autos.

    Die Strafmassnahmen dürften Fachleuten zufolge zu höheren Verbraucherpreisen führen. Das wiederum besorgt Abgeordnete beider Parteien, die um ihre Wiederwahl fürchten.

    Die Abstimmung im Senat fand nur wenige Stunden nach einer überraschenden Schätzung des US-Handelsministeriums statt: Die US-Wirtschaft hat demnach deutlich an Fahrt verloren und ist im ersten Quartal des Jahres unerwarteterweise leicht geschrumpft.

    Die wirtschaftspolitischen Zahlen zu den ersten Monaten in Trumps zweiter Amtszeit waren mit Spannung erwartet worden, besonders angesichts der radikalen Zollpolitik, die er seit seiner Vereidigung im Januar verfolgt.

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    Kommentare

    User #6032 (nicht angemeldet)

    Bereits nach der ersten Zollpausen-Ankündigung des Insiders Trump schnellten Aktienkurse in die Höhe. Wer der Aufforderung des US-Präsidenten zu diesem Zeitpunkt folgte, konnte an nur einem Börsentag grosse Gewinne einstreichen. Denn wenige Stunden nach seinem Posting verkündete Trump eine 90-tägige Pause für fast alle Zollerhöhungen. Der Aktienmarkt reagierte sofort, und die Kurse schossen plötzlich regelrecht nach oben. Bis Börsenschluss konnte der Leitindex Dow Jones fast 3.000 Punkte zulegen und verzeichnete damit den größten Anstieg seit März 2020. Der breiter gefächerte S&P 500 konnte mit einem Plus von mehr als 9% konnte sogar den grössten Tagesgewinn seit der Finanzkrise 2008 verzeichnen. Noch besser erging es nur dem Index der Technologiebörse NASDAQ. Mit mehr als 12% hat er den grössten Tagessprung seit 2001 und den zweitbesten Tag überhaupt erlebt. Trump und Musk gehören zu den grössten Profiteuren. Beim Blick auf die Aktienkurse einzelner Unternehmen fiel auf, dass Trump zu den grössten Gewinnern des Tages gehörte. Die Trump Media & Technology Group, an der der US-Präsident mit 53 Prozent beteiligt ist, konnte ein Plus von 22,67 Prozent erzielen – eine erstaunliche Leistung für ein Unternehmen, das 2024 400 Mio US-Dollar verloren hat. Und auch die Aktien von E-Auto-Hersteller Tesla stiegen um mehr als 22%, wodurch Trump-Freund Musk sein Vermögen um 20 Mia US-Dollar vermehren konnte!

    User #2637 (nicht angemeldet)

    Ja der Vance, darf er auch wieder einmal regieren?

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