Berichte zu Spendengeldern: Trump profitiert von Anklage

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    Donald Trump soll laut Berichten von der Anklageerhebung gegen ihn profitieren. In den ersten drei Monaten 2023 sammelte er 18,8 Millionen Dollar an Spenden.

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    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump. - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Seit sich eine Anklage gegen ihn andeutet, sammelt Donald Trump Spendengelder.
    • In den ersten drei Monaten 2023 sollen 18,8 Millionen Dollar zusammengekommen sein.
    • Als Voraussetzung für seine Kandidatur musste er seine Finanzen offenlegen.

    Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat laut Medienberichten finanziell von der Anklageerhebung gegen sich profitiert. Der Republikaner sammelte in den ersten drei Monaten 2023 für seine erneute Bewerbung für das höchste Staatsamt 18,8 Millionen US-Dollar (rund 16,9 Euro) an Spendengeldern, wie aus Finanzunterlagen seiner Kampagne hervorgeht, die US-Medien vorlagen.

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    Trump-Unterstützer in New York. Trump selbst inszeniert sich als Opfer einer politisch gesteuerten Justiz. - Yuki Iwamura/FR171758 AP/AP

    Demnach hat Trump allein in den zwei Wochen nach der Anklageerhebung am 30. März einen ähnlich hohen Betrag eingenommen – 15,4 Millionen US-Dollar (13,9 Millionen Euro). Trump will die Nominierung der Republikaner für die Präsidentenwahl 2024 gewinnen. Der 76-Jährige ist als erster ehemaliger US-Präsident strafrechtlich angeklagt worden.

    Der Manhattaner Bezirksstaatsanwalt Alvin Bragg wirft ihm vor, mit Schweigegeldzahlungen an zwei Frauen versucht zu haben, seine Chancen bei der Präsidentenwahl 2016 zu erhöhen und damit gegen Wahlgesetze verstossen zu haben. Die Zahlungen habe er mit falschen Einträgen in Geschäftsunterlagen versucht zu verschleiern. Trump streitet die Vorwürfe als politisch motiviert ab.

    Rechtsstreit soll Trumps Spendenbasis vergrössert haben

    Seit sich eine Anklage gegen Trump angedeutet hatte, versuchte er, wegen der Vorwürfe Spendengelder einzutreiben und seine Anhänger zu mobilisieren. Die Stimmung in den USA bezüglich der rechtlichen Verfolgung Trumps ist aufgeheizt – er hat diverse juristische Baustellen. Das Portal «Politico» berichtete, dass fast ein Viertel derjenigen, die nach der Anklage für Trump gespendet hätten, ihm zuvor noch nie etwas gegeben hätten. Das sei ein weiteres Indiz dafür, dass der Rechtsstreit Trumps Spendenbasis vergrössert habe.

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    Donald Trump auf der Anklagebank in New York. EPA/ANDREW KELLY/POOL - keystone

    Trump hatte zuvor seine privaten Finanzen offengelegt. Der Republikaner ist zu der Veröffentlichung verpflichtet und reichte die Dokumente bei der Bundeswahlkommission ein. Die Angaben sind aber eher vage, da Trump in den Dokumenten Einkommensspannen angibt. Aus den Dokumenten geht etwa hervor, dass er mit dem Verkauf digitaler Sammelkarten bisher bis zu eine Million US-Dollar verdient. Trump gab auch an, mehr als fünf Millionen US-Dollar an Rednerhonoraren erhalten zu haben.

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