Berichte: USA stoppen neue Visa-Termine für Studierende

    Keystone-SDA
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    USA,

    Die US-Regierung will angehende ausländische Studierende und Teilnehmer von Austauschprogrammen laut Medienberichten künftig stärker überprüfen.

    Im Jahr 2016 haben fast 252.000 «Bildungsausländer» an deutschen Hochschulen studiert. Foto: Silas Stein
    Im Jahr 2016 haben fast 252.000 «Bildungsausländer» an deutschen Hochschulen studiert. Foto: Silas Stein - dpa-infocom GmbH

    Das Aussenministerium habe US-Botschaften und Konsulate weltweit angewiesen, vorerst keine neuen Termine für entsprechende Visa-Anträge zu vergeben, berichteten «Politico» und der Sender CNN unter Berufung auf ein internes Schreiben. Bereits vereinbarte Termine sollen demnach bestehen bleiben.

    Betroffen seien Visa der Kategorien F, M und J – sie gelten etwa für Studierende, Austauschschüler und Au-pairs. In den kommenden Tagen solle es dazu weitere Anweisungen geben, zitieren die Medien aus dem Dokument.

    Hintergrund der geplanten Massnahme ist demnach eine Ausweitung der Überprüfung von Social-Media-Aktivitäten der Visa-Antragsteller. Frühere Social-Media-Prüfungen betrafen laut «Politico» vor allem Studierende, die bereits an US-Universitäten eingeschrieben waren und sich an propalästinensischen Protesten beteiligt haben könnten.

    Ministeriumssprecherin Tammy Bruce wollte sich auf Nachfragen von Journalisten nicht zu den neuen Berichten äussern. Sie betonte aber allgemein, man nutze «jedes Instrument im Werkzeugkasten», um «jeden zu überprüfen», der in die USA kommen wolle.

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    Kommentare

    User #1038 (nicht angemeldet)

    Bin auf die nächsten 20 Artikel, die niemand hier betrifft, gespannt.

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