US-Medienberichten zufolge gibt es Hinweise, dass der Autofahrer in Wisconsin (USA) sich auf der Flucht befand. Es handelte sich wohl nicht um einen Terrorakt.
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Der rote SUV, der in die Menschenmenge raste. - City of Waukesha/AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • In Wisconsin ist am Sonntagabend ein SUV in eine Menschenmenge gerast.
  • Laut Medienberichten war der Mann womöglich nach einem Messerkampf auf der Flucht.

Der Autofahrer, der im US-Bundesstaat Wisconsin in einen Weihnachtsumzug raste und dabei fünf Menschen tötete, befand sich Medienberichten zufolge möglicherweise nach einem anderen Vorfall auf der Flucht.

Die US-Sender CNN und NBC berichteten am Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise, es gebe bislang keine bekannten Verbindungen des Festgenommenen zum Terrorismus.

Es gab den Angaben zufolge auch keinen Hinweis, dass der Vorfall in einem Zusammenhang mit dem am Freitag erfolgten Freispruch für den 18-jährigen Kyle Rittenhouse stand, der im August 2020 am Rande von Anti-Rassismus-Protesten in Kenosha in Wisconsin zwei Demonstranten erschossen und einen dritten Mann verletzt hatte.

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Polizisten in Waukesha (USA) nehmen die Spuren auf. - dpa

Möglicherweise nach Messerkampf auf der Flucht

Den US-Medienberichten zufolge gibt es vielmehr Hinweise, dass der Autofahrer sich nach einem anderen Zwischenfall auf der Flucht befand. Der Sender NBC, der das Alter des Verdächtigen mit 39 Jahren angibt, berichtet, womöglich habe es sich dabei um einen Kampf mit einem Messer gehandelt.

Der Mann war am Sonntag mit einem roten SUV in eine Weihnachtsparade in der Stadt Waukesha im Grossraum Milwaukee gerast. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, 40 Menschen wurden verletzt, unter ihnen zahlreiche Kinder.

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