Nach dem tragischen Unfall am Filmset von «Rust» wurde Alec Baldwin erneut verklagt. Dahinter steht die Drehbuch-Aufseherin Mamie Mitchell.
Alec Baldwin klage
Alec Baldwin während eines Telefonats auf dem Parkplatz vor dem Santa Fe County Sheriff's Office, nachdem er zu dem Vorfall am Set befragt wurde. - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Ende Oktober erschoss Alec Baldwin die Kamerafrau Halyna Hutchins.
  • Nun wurde der Schauspieler bereits zum zweiten Mal verklagt.
  • Drehbuch-Aufseherin wirft ihm vor, Sicherheitsvorkehrungen missachtet zu haben.

Nach dem tödlichen Schuss von Alec Baldwin an einem Filmset in den USA ist der Hollywood-Star erneut verklagt worden. Die Drehbuch-Aufseherin Mamie Mitchell wirft ihm in ihrer am Mittwoch eingereichten Klage vor, Sicherheitsvorkehrungen missachtet zu haben. So habe Baldwin anderen vorsätzlich körperlichen und seelischen Schaden zugefügt.

«Die Ereignisse, die zum Abfeuern einer geladenen Waffe durch Herrn Baldwin führten, stellen keine einfache Fahrlässigkeit dar.» Das sagte Mitchells Anwältin Gloria Allred vor Journalisten in Los Angeles.

Zweite Klage für Alec Baldwin in einer Woche

Auch Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed und Regieassistent Dave Halls werden in Mitchells Klage genannt. Es ist bereits die zweite Klage gegen Baldwin binnen einer Woche. Zuvor hatte bereits der Chefbeleuchter des Filmsets den Schauspieler verklagt.

Baldwin hatte am 21. Oktober während Dreharbeiten im Bundesstaat New Mexico offenbar versehentlich die 42-jährige Kamerafrau Hutchins erschossen.

Regisseur Joel Souza wurde an der Schulter getroffen und verletzt. Der Revolver war offenbar mit mindestens einer echten Kugel geladen worden. Wie dies geschehen konnte, ist nach wie vor unklar.

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