Abwasser: US-Hauptstadt bittet Bundesregierung um Hilfe

Keystone-SDA
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USA,

Wochen nach Bekanntwerden eines Lecks an einer Abwasserleitung hat die Bürgermeisterin der US-Hauptstadt Washington, Muriel Bowser, den Notstand ausgerufen und die Bundesregierung um Hilfe gebeten. Sie forderte US-Präsident Donald Trump zudem auf, den Katastrophennotstand auszurufen – dadurch können örtliche Behörden Zugang zu Bundesmitteln beantragen und Kosten vom Bund erstattet bekommen. Bowser hofft, die Kosten etwa für Einsatzkräfte und Reparaturen vollständig auf den Bund umzulegen.

Ausblick auf die US-Hauptstadt Washington DC.
Washington DC aus der Luft. - Pixabay

Mitte Januar war eine Leitung im angrenzenden Bundesstaat Maryland gebrochen, tagelang strömte Abwasser ungefiltert in den Potomac River. Dabei gelangten nach Angaben des Wasserversorgers umgerechnet mehr als 757 Millionen Liter an Schmutzwasser in den Fluss. Erst seit dem 9. Februar fliesse kein Abwasser mehr in den Potomac – doch die Reparaturen dürften noch vier bis sechs Wochen andauern, hiess es. Das Trinkwasser ist indes nicht von dem Vorfall betroffen.

Trump hatte sich bereits in den Fall eingeschaltet und die Behörden der benachbarten Bundesstaaten Maryland, Virginia und des Bundesbezirks District of Columbia zum «sofortigen Handeln» aufgefordert. Sollten diese nicht in der Lage sein, das Problem in den Griff zu bekommen, müssten sie Trump «höflich um Hilfe bitten».

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Kommentare

User #3434 (nicht angemeldet)

Nicht mal das hat der Trump im Griff 😀

User #3529 (nicht angemeldet)

Verstehe den Sinn dieses Artikels überhaupt nicht. Trump höflich um Hilfe bitten ist doch okay.

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