Doppeladler Affäre beendet: Die drei Natispieler entschuldigen sich

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    Fertig Doppeladler. An einer Pressekonferenz entschuldigen sich die drei Beteiligten erstmals öffentlich

    Vladimir Petkovic und seine Spieler an einer Pressekonferenz.
    Vladimir Petkovic und seine Spieler an einer Pressekonferenz. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Xhaka, Lichtsteiner und Shaqiri entschuldigen sich für den Doppeladler.
    • Es werde nicht mehr vorkommen.
    • Es ist die erste öffentliche Entschuldigung für die Aktion.

    Unter den Doppeladler wird der Schlussstrich gezogen. An einer Pressekonferenz der Schweizer Nati entschuldigen sich die drei Spieler Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka und Stephan Lichtsteiner für ihr Verhalten.

    Dies berichtet der «Blick». Granit Xhaka sagte: «Wir haben das intern besprochen, dass das nicht mehr vorkommen wird. Punkt.» Stephan Lichtsteiner, bisher Nati-Captain, sagte: «Ich möchte mich entschuldigen, ich möchte niemandem auf die Füsse treten.»

    Und er betonte auch, dass er grossen Support für die Schweiz spüre und viele positive Rückmeldungen zur sportlichen Leistung erhalten habe. Xherdan Shaqiri betonte, dass die Sache aus den Emotionen heraus passiert sei. Es sei viel interpretiert worden, aber: «Klar würde ich mich entschuldigen, falls sich Leute angegriffen gefühlt haben.»

    Stolz darauf für die Schweiz zu spielen

    Ausserdem fügte Xhaka an: «Ich verleugne die Herkunft meiner Eltern nicht. Das habe ich nie gemacht und werde ich nie machen.» Und weiter: «Seit ich 17 bin spiele ich für die Schweiz. Ich trage die Farben der Schweiz und bin stolz darauf. [...] Und a propos Doppelbürger: Ich habe einen Pass und das ist der Schweizer Pass.»

    Die sogenannte Doppeladler-Affäre hatte die Schweiz seit dem WM-Spiel gegen Serbien beschäftigt. Die albanischstämmigen Natispieler Xhaka und Shaqiri und Captain Lichtsteiner hatten auf Provokationen serbischer Fans mit einer Geste reagiert

    Dafür wurden sie zwar nicht gesperrt, aber gebüsst. Die Aktion löste eine Kontroverse aus.

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