Sag mal ... mit Sven Senteler
Der EVZ-Stürmer Sven Senteler spricht über seine Heimatgemeinde Wangen und verrät, auf welche Person er besonders stolz ist.

Stürmer Sven Senteler vom EV Zug spricht mit SLAPSHOT über seine Heimetgemeinde, seinen Lieblingsort in der Schweiz und auf welche Person aus Wangen er besonders stolz ist.
SLAPSHOT: Was zeichnet deine Heimatgemeinde Wangen bei Brüttisellen aus?
Sven Senteler: Der Ort hat Charme und ist herzig. Wangen liegt auf dem Land, es ist ein typisches Bauerndörfli. Es hat ein Lädeli und ein paar Restaurants – viel mehr braucht es dort auch nicht. Man kennt sich noch und schaut recht gut zueinander, Missgunst spüre ich keine.

SLAPSHOT: Hast du einen Lieblingsort in der Schweiz?
Senteler: Mein liebstes Hobby ist Fischen. Mit meinem Bruder und einem guten Freund habe ich auf dem Greifensee ein kleines Ruderboot, auf diesem See bin ich immer glücklich. Mein grösster Fang war ein Wels, der war 160 Zentimeter lang. Meistens aber fischen wir auf Hecht.
SLAPSHOT: Wer ist die beeindruckendste Person der Schweiz?
Senteler: Das ist klar: Roger Federer! Ich sah ihn einmal in Basel spielen, seine Eleganz war faszinierend. Ich ziehe den Hut davor, wie er als Weltstar sein Leben im Griff hat. Mir imponieren auch die Kambundji-Schwestern mit ihrer Ausstrahlung. Ihre Interviews sind Kult.

SLAPSHOT: Wer ist der berühmteste Sportstar in der Schweiz?
Senteler: Marco Odermatt – es ist verblüffend, wie konstant er fährt. Er arbeitet enorm professionell, aber der Schalk drückt bei ihm immer wieder durch. Er feiert auch mal oben ohne, wenn es angebracht ist. Auf mich wirkt er wie ein Mensch und nicht wie ein Roboter.
SLAPSHOT: Auf welche Person aus Wangen bist du stolz?
Senteler: Auf meine Eltern. Sie sind in Wangen aufgewachsen und leben noch immer dort. Mein Vater führt mit meinem Bruder im Dorf eine Autogarage und kennt deshalb sehr viele Leute. Er und meine Mutter haben mich immer unterstützt und so gut wie nie ein Spiel verpasst.
SLAPSHOT: Was muss man in der Schweizer Bundesstadt Bern gesehen haben?
Senteler: Nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille 2024 wurde ich mit dem Nationalteam ins Bundeshaus eingeladen, das war sehr eindrücklich. Auch der Bärengraben ist grossartig. Und ein Eishockeyspiel in dieser legendären Arena mit der riesigen Stehrampe ist auch ein Muss.

SLAPSHOT: Hast du ein Lieblingslied oder eine Lieblingsband aus der Schweiz?
Senteler: Ich war einmal bei einem Konzert von Hecht, da ging ziemlich die Post ab und die Leute liebten es. Das Lied Charlotta ist ein Knüller. Auch Baschi finde ich irgendwie gut. Bei uns in der Garderobe aber läuft eher elektronische Musik. Das passt für mich auch.
SLAPSHOT: In welchem Land ausser der Schweiz könntest du dir vorstellen zu leben?
Senteler: Der Norden hat es mir ziemlich angetan. Irland und Finnland sind schön. Am ehesten würde ich aber in Schweden leben wollen. Es ist ein richtiges Fischerparadies, ein schmuckes Haus am See wäre wunderbar, und an Hockey-Interesse fehlt es dort ja auch nicht.
SLAPSHOT: Welches ist dein Schweizer Lieblingsessen? Und gibt es auch ein Lieblingsgetränk?
Senteler: Schon als Kind habe ich gerne Raclette gegessen. Mit Kartoffeln, Speck und Tischgrill, aber ohne Gurken, das geht gar nicht. Am Abend vor einem Spiel verzichte ich darauf, leicht verdaulich ist es ja nicht. Ich trinke meistens Wasser, ansonsten mag ich Rivella.









