Was Sie tun können, wenn die Hündin scheinträchtig ist

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    Eine Scheinschwangerschaft beim Hund ist keine Seltenheit und sollte ernst genommen werden. Denn nur dann ist es möglich, gezielt zu handeln.

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    Hündinnen können eine Scheinschwangerschaft entwickeln. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Scheinträchtigkeit beim Hund kann sich auf verschiedene Wege äussern.
    • Es ist sogar möglich, dass es zur Milchbildung kommt.
    • Mit entsprechenden Medikamenten können die Beschwerden gelindert werden.

    Die Anzeichen für eine Scheinschwangerschaft respektive Scheinträchtigkeit können sehr unterschiedlich ausfallen. Sie können sich auch von Läufigkeit zu Läufigkeit erheblich unterscheiden.

    An folgenden Symptomen erkennen Sie eine mögliche Scheinträchtigkeit.

    Verhaltensänderungen

    Die Hündin kann aggressiver wirken, ebenso aber anschmiegsamer sein und ruhiger werden.

    Abgeschlagenheit

    Aufgrund der veränderten Hormonlage ist die Leistungsfähigkeit und das Interesse an Spielen oder sonstigen Unternehmungen oft geringer.

    Schwellung des Gesäuges

    Die Zitzen können sich verlängern und die Milchdrüsen anschwellen. Auch eine Wärmeentwicklung entlang des Bauchs ist möglich.

    Milchbildung

    Einige Hündinnen weisen nicht nur ein geschwollenes Gesäuge auf, sie produzieren auch Sekrete bis hin zu Milch. Dadurch kann es teilweise vorkommen, dass ein Milchstau entsteht oder sogar eine Mastitis auftritt.

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    Eine Scheinträchtigkeit kann für die Hündin anstrengend sein. - Unsplash

    Die Scheinschwangerschaft beim Hund behandeln

    Sobald sich das Verhalten der Hündin erheblich ändert oder Schwellungen am Gesäuge auftreten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Durch abgestimmte Medikation kann das hormonelle Ungleichgewicht, das während der Scheinträchtigkeit und darüber hinaus besteht, ausgeglichen werden. Zudem lässt sich damit auch die Milchproduktion stoppen.

    Das kann wichtig sein, um einen Milchstau und sogar eine ausgesprochen schmerzhafte Mastitis zu verhindern. In jedem Fall sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären und weitere bestehende Probleme ausschliessen zu können.

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