New York will Pferdekutschen im Central Park verbieten
Die berühmten Pferdekutschen im Central Park sollen verschwinden. New York plant das Verbot bis Mitte 2028.

Seit rund 150 Jahren gehören Pferdekutschen zum Bild des Central Parks in New York. Nun könnte die traditionsreiche Attraktion bald Geschichte sein. Der Stadtrat stimmt am 22. Oktober 2026 über ein Gesetz ab, das den Kutschenbetrieb schrittweise beenden soll.
Hintergrund ist der Tod eines 18-jährigen Mannes, der im Juni 2026 aus einer führerlosen Kutsche geschleudert wurde. Er kam beim Unfall ums Leben. Das neue Gesetz soll die Sicherheit von Passanten und Besuchern verbessern und zugleich dem Tierschutz Rechnung tragen.

Befürworter des Verbots argumentieren, dass der Central Park für Pferdekutschen immer gefährlicher werde. Dies angesichts der zunehmenden Zahl von Fussgängern, Velofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern.
Rund 140 Kutschen betroffen
Sollte das Gesetz angenommen werden, dürften keine neuen Kutschenlizenzen mehr ausgestellt werden. Ab dem 1. Juni 2028 wäre der Betrieb vollständig untersagt. Gleichzeitig sieht die Vorlage Unterstützung für Kutscher und weitere Beschäftigte beim beruflichen Umstieg vor.
Reise-Newsletter abonnieren
Interessieren Sie sich mehr für Hintergrundberichte, Reisereportagen und neue Ideen für den nächsten Trip statt für Wirtschaftszahlen der Airlines und Reiseveranstalter? Wollen Sie wissen, was in der vergangenen Woche auf der ganzen Welt passiert ist?
Dann abonnieren Sie den Best-Of-Newsletter von Travelnews.ch und lassen Sie sich immer samstags die besten Storys gratis ins E-Mail-Postfach liefern.
Derzeit sind rund 140 Pferdekutschen im Central Park unterwegs. Die Fahrten sind besonders bei Touristinnen und Touristen beliebt. Eine 45-minütige Rundfahrt kostet aktuell knapp 160 US-Dollar (rund 130 Franken) für bis zu vier Personen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.








