Hier sind Europas sicherste Strände
Kein anderes grosses Ferienland Europas verzeichnet gemäss einer aktuellen Auswertung so wenige tödliche Badeunfälle wie Italien.

Das Wichtigste in Kürze
- Italiens Strände sind europaweit am sichersten, wenn es um das Ertrinken geht.
- Pro Million Einwohner gibt es in unserem Nachbarland nur 5,7 Todesfälle durch Ertrinken.
- Das, obwohl jährlich 180 Millionen Touristinnen und Touristen Italiens Küsten besuchen.
Für viele Schweizerinnen und Schweizer gehören Italiens Strände zu den beliebtesten Sommerzielen.
Nun liefert der italienische Strandbetreiberverband ein weiteres Argument: Gemäss einer neuen Auswertung weist Italien unter den grossen europäischen Feriendestinationen die tiefste Sterblichkeitsrate durch Ertrinken auf.
Mit 5,7 Todesfällen pro Million Einwohner liegt das Land deutlich unter Spanien (11,2). Aber auch unter Frankreich (10,8), Kroatien (33,8) und Griechenland (38,3).
Auch der europäische Durchschnitt von 11,1 wird klar unterschritten. Grundlage der Zahlen sind die aktuellsten verfügbaren Daten der Statistikbehörde Eurostat.
Die Zahlen sind umso bemerkenswerter, als Italien jedes Jahr etwa 180 Millionen touristische Übernachtungen an seinen Küsten verzeichnet. Hinzu kommen zig Millionen Tagesausflügler.

Reise-Newsletter abonnieren
Interessieren Sie sich mehr für Hintergrundberichte, Reisereportagen und neue Ideen für den nächsten Trip statt für Wirtschaftszahlen der Airlines und Reiseveranstalter? Wollen Sie wissen, was in der vergangenen Woche auf der ganzen Welt passiert ist?
Dann abonnieren Sie den Best-Of-Newsletter von Travelnews.ch und lassen Sie sich immer samstags die besten Storys gratis ins E-Mail-Postfach liefern.
Trotz dieses enormen Besucheraufkommens registriert das Land laut der Studie jährlich lediglich rund 338 tödliche Ertrinkungsunfälle. Zum Vergleich: In Frankreich sterben jedes Jahr rund 737 Menschen durch Ertrinken – mehr als in jedem anderen europäischen Land.
Rettungsschwimmer als Erfolgsfaktor
Als Hauptgrund für die hohe Sicherheit nennen die Autoren das dichte Netz bewachter Strandbäder. In Italien ist jeder Strandbetrieb verpflichtet, während der Öffnungszeiten Rettungsschwimmer bereitzustellen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

An vielen Küstenabschnitten ergänzen Rettungstürme im Abstand von rund 150 Metern die Überwachung. Mit verschiedenen Massnahmen wollen die Initianten die Zahl der Badeunfälle weiter senken.
Geplant sind verstärkte Informationskampagnen, mehr Präventionsarbeit sowie zusätzliche Rettungsschwimmer an öffentlichen, unbewirtschafteten Strandabschnitten. Denn gerade dort ereignen sich laut der Studie fast doppelt so viele Unfälle wie an bewachten Strandbädern.












