Diese Marotten bringen Flugpassagiere auf die Palme
Im Flugzeug sitzen fremde Menschen stundenlang auf engem Raum. Eine Umfrage zeigt, welche Angewohnheiten der Mitreisenden am meisten nerven.

Wer ins Flugzeug steigt, lässt sich auf eine Zwangsgemeinschaft auf Zeit ein. Teilweise stundenlang sitzt man dicht neben fremden Menschen, teilt Armlehnen und persönlichen Raum und kann sich seinem Sitznachbarn kaum entziehen.
Das funktioniert erstaunlich oft gut. Manchmal prallen an Bord allerdings sehr unterschiedliche Vorstellungen aufeinander: Was ist in einem gemeinsam genutzten Raum noch akzeptabel, was nicht?
Eine aktuelle Umfrage der Buchungsplattform Booking zeigt, bei welchen Verhaltensweisen die Toleranz der Mitreisenden schnell an ihre Grenzen stösst.
Lärm und Gerüche nerven am meisten
Fast die Hälfte der Befragten findet, dass es sich Reisende an Bord mittlerweile etwas zu gemütlich machen. Gleichzeitig geben zwei Drittel an, sich im Flugzeug ähnlich zu verhalten wie zu Hause. Elf Prozent ziehen sogar Schuhe und Socken aus.
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Besonders schnell kippt die Stimmung, wenn Mitreisende ungefragt beschallt werden oder ihnen unangenehme Gerüche in die Nase steigen.
Je 43 Prozent stören sich an Passagieren, die Filme oder Musik ohne Kopfhörer abspielen. Sowie an stark riechendem oder kleckerndem Essen. Sushi, knoblauchlastige Gerichte und gekochte Eier landen auf der Liste der unbeliebtesten Bordmahlzeiten weit vorne.
Auch der Fensterplatz birgt Konfliktpotenzial. 42 Prozent ärgern sich, wenn sich Sitznachbarn über sie beugen, um ein Foto oder Video aufzunehmen.
Passagiere, die während des Flugs Material für Social Media produzieren, machen sich ebenfalls unbeliebt: 33 Prozent der Befragten stören sich daran. 30 Prozent nervt es, ungefragt in fremden Aufnahmen zu landen.
Von nackten Füssen bis zur Maniküre
Jeder vierte Befragte stört sich an nackten Füssen in der Kabine. 24 Prozent finden es daneben, wenn Passagiere im Gang auf und ab laufen, um ihr tägliches Schrittziel zu erreichen.
Yoga und ausgiebiges Stretching zwischen den Sitzreihen nerven 23 Prozent. Gleichauf liegt die Maniküre.
Nägel lackieren, schneiden oder feilen? Für knapp jeden vierten Befragten gehört das nicht ins Flugzeug. Selbst Zahnseide kommt offenbar zum Einsatz. 18 Prozent nennen diese Form der Zahnpflege als Ärgernis.

Trotz des Frusts bleibt es an Bord meist ruhig. 31 Prozent würden störendes Verhalten lieber schweigend ertragen, als die betreffende Person darauf anzusprechen. 36 Prozent machen ihrem Ärger erst nach der Landung bei Freunden oder der Familie Luft.
Für die Studie wurden Anfang Juni 2026 insgesamt 1000 Erwachsene befragt, die im vergangenen Jahr mindestens einmal international geflogen sind.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.








