Das sind die 10 entspanntesten Flughäfen in Europa
An Europas Flughäfen verbessert sich das Reise-Erlebnis spürbar. Doch während einige Flughäfen vorpreschen, besteht andernorts noch viel Nachholbedarf.

Der Flughafen als Stressfaktor? Dieses Bild beginnt zu bröckeln. Eine neue Auswertung der deutschen Buchungsplattform Omio zeigt: Europas Flughäfen investieren kräftig in komfortablere Abläufe – und verbessern das Reise-Erlebnis damit spürbar.
Für die Untersuchung wurden elf Kriterien bewertet. Entscheidend waren Fragen wie: Dürfen dank neuer Scanner Flüssigkeiten in grösseren Mengen im Handgepäck mitgeführt werden?
Können Laptop und Tablet in der Tasche bleiben? Was kostet der Fast Track? Wie teuer ist der Zugang zur Lounge? Und wie vielfältig ist das Angebot an Shops und Gastronomie?
An der Spitze steht Rom-Fiumicino. Der Flughafen gilt aktuell als der passagierfreundlichste Europas. Viele der neuen Standards sind hier bereits Alltag.

Reisende dürfen grössere Flüssigkeitsmengen im Handgepäck mitführen, elektronische Geräte bleiben im Koffer. Zusatzservices wie Fast Track oder Lounge-Zugang sind vergleichsweise günstig. Dazu kommt ein breites Gastronomie- und Shoppingangebot.
Schweizer Flughäfen mit Luft nach oben
An 18 von 50 untersuchten Flughäfen gelten bereits gelockerte Flüssigkeitsregeln, teilweise sind bis zu zwei Liter im Handgepäck erlaubt. Auch das lästige Auspacken von Laptops gehört vielerorts der Vergangenheit an. 35 Flughäfen haben diese Regel bereits komplett umgesetzt.
Wer Wartezeiten ganz vermeiden will, kann zusätzlich auf Fast-Track-Angebote setzen. Während dieser Service in Deutschland teils gratis angeboten wird, kostet er andernorts bis zu 39 Franken. Günstiger geht es beispielsweise in Südeuropa, wo beschleunigte Kontrollen oft schon für wenige Franken verfügbar sind.

Die Schweizer Flughäfen Zürich, Genf und Basel schneiden im Vergleich zwiespältig ab. Vor allem bei der Sicherheitskontrolle hinken sie hinten nach. Die Umrüstung in Zürich läuft auf Hochtouren und soll im Sommer 2026 komplett abgeschlossen sein. Genf und Basel sind noch nicht so weit.
Genf gehörte bei der Umrüstung der Sicherheitskontrolle zwar zu den Vorreitern. Im Ausbau ist der Flughafen derzeit aber weniger weit, als es der frühe Start vermuten lässt: Bis heute sind nur wenige Kontrolllinien entsprechend ausgerüstet.
Basel befindet sich noch in einer Testphase mit einzelnen Geräten. Trotz vorhandener Technik gilt an beiden Flughäfen weiterhin die strikte 100-Milliliter-Regel.
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Exzellent schneidet Zürich beim gastronomischen Angebot ab. Hier gehört der Flughafen zur europäischen Spitze. Einen Dämpfer gibt es hingegen beim Fast Track: Mit 39 Franken ist er der teuerste im Vergleich.
Allerdings relativiert sich der Preis etwas. Denn im Angebot sind zusätzlich ein Snack und ein Getränk im Abflugbereich inbegriffen.
Unter dem Strich zeigt die Analyse: Der Weg zum entspannten Erlebnis vor dem Abflug ist eingeschlagen. Doch nicht alle Flughäfen sind gleich weit. Während einige bereits neue Standards setzen, haben andere noch viel Nachholbedarf.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.








