Es gibt immer mehr Früherkennungsprogramme

    Keystone-SDA
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    Bern,

    In der Schweiz werden mehr Früherkennungsprogramme für Darmkrebs angeboten. Denn wird der Krebs früh erkannt, ist er in den meisten Fällen erfolgreich behandelbar.

    Kolorektales Karzinom
    Ein Arzt. (Symbolbild) - pixabay

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz werden mehr Früherkennungsprogramme für Darmkrebs angeboten.
    • Es gibt zwei Methoden: Die «Blut-im-Stuhl-Test» und die Darmspiegelung.
    • Jedes Jahr erkranken 4300 Menschen in der Schweiz an Darmkrebs.

    Fünf Jahre nach der Diagnosestellung leben noch sechs von zehn Patienten, wie die Krebsliga Schweiz am Dienstag mitteilte. Die Früherkennung sei wichtig, da sich die Krebsart häufig erst nach mehreren Jahren bemerkbar mache, wenn der langsam wachsende Krebs fortgeschritten sei.

    Deshalb empfiehlt die Krebsliga allen Frauen und Männern ab 50 Jahren, in die Darmkrebsfrüherkennung zu gehen. Dabei haben sich zwei Untersuchungsmethoden bewährt: der «Blut-im-Stuhl-Test» und die Darmspiegelung, die auch präventiv wirkt.

    Im Rahmen einer Kampagne kann ab kommendem Donnerstag bis zum 14. April schweizweit in rund 800 Apotheken das individuelle Darmkrebsrisiko geprüft und bei Bedarf ein «Blut-im-Stuhl-Test» bezogen werden.

    Mehr Früherkennungsprogramme

    Generell gibt es in der Schweiz immer mehr Früherkennungsprogramme für Darmkrebs. In den systematischen Programmen werden Frauen und Männer ab 50 Jahren zur Früherkennung eingeladen. Die Untersuchungen sind von der Franchise befreit. Dies ist bereits in den Kantonen Uri und Waadt der Fall, im Tessin besteht ein Pilotprogramm.

    Ab kommendem Juni werden auch die Kantone Genf, Jura und Neuenburg Darmkrebsfrüherkennungsprogramm anbieten. Anfang 2019 kommen gemäss Krebsliga auch das Wallis und einige Deutschschweizer Kantone dazu.

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