Immobilien: KI-Auswertung zeigt, wie die Schweiz wohnt
Wie wohnt der Schweizer Durchschnitt? Das Immobilienportal newhome ist dieser Frage mit einer KI-gestützten Analyse nachgegangen.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Immobilienportal newhome hat eine KI-gestützte Analyse durchgeführt.
- Dabei wurden die auf newhome inserierten Wohnobjekte ausgewertet.
- Das Ergebnis zeigt, wie der Schweizer Durchschnitt wohnt.
newhome hat mittels Künstlicher Intelligenz die Bild-Tags der auf newhome.ch veröffentlichten Inserate analysiert und daraus Visualisierungen einer typischen Wohnumgebung erstellt.
Einfamilienhaus: Freistehend, Sitzplatz, Hecke
Das klassische Einfamilienhaus ist und bleibt Wohntraum Nummer 1. Es verkörpert Privatsphäre in Kombination mit der Nähe zur Natur. Die Bild-Analyse von newhome bestätigt diese Vorstellung und zeigt, dass das typische Schweizer Einfamilienhaus meist freistehend, in ruhiger Wohnlage oder gar mit Blick ins Grüne liegt. Die helle Putzfassade und das dunkle Satteldach sind ebenso typisch wie der Sitzplatz im Garten und der gepflegte Rasen mit Hecke.

Im Inneren zeigen sich typische Schweizer Einfamilienhäuser praktisch und hell: Viele Inserate werben mit Tageslicht und grossen Fensterfronten. Die Wände bestehen oft aus Gipskartonplatten, die Böden aus Holz (Parkett) in den Wohnräumen und Plättli in Bad und Küche. Besonders beliebt sind offene Küchen, die als Zentrum des Hauses den Wohnraum erweitern.
Wohnungen: Lichtdurchflutet, Parkett, Standard-Bad
Die durchschnittliche Wohnung in der Schweiz ist ebenfalls hell und funktional. Sie besteht aus Wohn- und Schlafzimmer sowie einem offenen Koch- und Essbereich. Im Vergleich zum Einfamilienhaus spielt die Aussicht eine wichtige Rolle und wird in vielen Inseraten erwähnt.
Die Wände bestehen auch hier überwiegend aus Gipskartonplatten und der Boden aus Parkett, insbesondere in Wohn- und Schlafräumen, während Plattenboden in Küche und Bad dominieren. Die Küche ist meist offen und eher kompakt.
Im Badezimmer trifft man auf eine Standardausstattung aus Dusche, Toilette, Waschbecken und Spiegel, ergänzt durch Wand- und Bodenplatten in neutralen Farben. Insgesamt deuten viele Wohnungsinserate auf eine schlichte, praktische, helle und etwas uniforme Ästhetik hin.
Was fehlt? Parkplatz, Waschmaschine, Badewanne
Interessant ist auch ein Blick auf die fehlenden Merkmale. Weil Inserierende ihre Objekte möglichst attraktiv präsentieren wollen, sind weniger ansehnliche Merkmale oder Räume in den Bildern oft nicht zu sehen. Dennoch zeigt die Auswertung, dass gewisse Dinge offenbar nicht zur Standardausstattung gehören: So sind etwa Parkmöglichkeiten (ausser bei Einfamilienhäusern) ebenso wie Waschmaschinen und Badewannen längst nicht selbstverständlich.
Insgesamt zeigt sich, dass die Schweizerinnen und Schweizer offenbar gerne hell und praktisch wohnen: Die Innenflächen erhalten viel Tageslicht, sind praktisch und schlicht. Die Umgebung zeichnet sich durch Nähe zur Natur bei einem gleichzeitigen Hang zur Ordnung aus, wie Hecken, eingehegte Rasenflächen und Zäune zeigen.
Über newhome.ch AG
newhome positioniert sich als regional stärkstes Immobilienportal und ist im Besitz von über 500 Immobilienunternehmen (Next Property AG), 19 Kantonalbanken (NNH Holding AG),der AXA Versicherungen AG sowie dem Medienunternehmen CH Media.



















