Mandeln: 5 Kombis, die du besser vermeidest
Sie sind lecker und gesund. Wenn du Mandeln isst, solltest du folgende Lebensmittel aber lieber nicht mit den beliebten Nährstofflieferanten kombinieren.

Mandeln liefern Vitamin E, ungesättigte Fettsäuren, Eiweiss und etwas Eisen – eine Mischung, die Herz, Gefässe und Zellen schützt. Doch damit der Körper diese Stoffe optimal nutzen kann, spielt die Kombination mit anderen Lebensmitteln eine grosse Rolle.
Bestimmte Zutaten behindern die Aufnahme von Mineralstoffen oder treiben Zucker- und Blutdruckwerte in die Höhe. Das heisst nicht, dass diese Produkte grundsätzlich tabu sind, aber sie sollten nicht im gleichen Snack mit Mandeln landen.
Salziges: Natrium «killt» die Vorteile fürs Herz
Mandeln gelten eigentlich als herzfreundlich, weil ihre Fette die Blutfette günstig beeinflussen. Kombiniert mit stark salzigen Lebensmitteln, etwa gesalzenen Crackern, Chips oder in stark gesalzenen Nussmischungen, kippt diese Bilanz schnell ins Negative.

Besser eignen sich ungesalzene Mandeln pur, zu frischem Obst oder zu Gemüsesticks. Denn so bleibt der Natriumgehalt im Rahmen, während die guten Fette und Antioxidantien wirken können.
Sojaprodukte: Mineralstoffe blockiert
Tofu, Sojadrinks oder Sojajoghurts bringen viel pflanzliches Eiweiss, dazu oft Calcium, Eisen und Zink. Mandeln enthalten jedoch natürliche Substanzen wie Oxalate und Phytate, die Mineralstoffe im Darm binden können.
Wenn beide Lebensmittel gleichzeitig gegessen werden, steht dem Körper möglicherweise weniger Calcium, Eisen und Zink aus der Sojaquelle zur Verfügung. Für Menschen mit ohnehin knappen Eisen- oder Calciumwerten kann das auf Dauer ungünstig sein.
Ein praktischer Trick: Mandeln und Sojaprodukte zeitlich trennen und Sojagerichte zusätzlich mit Vitamin-C-reichem Gemüse kombinieren, um die Eisenaufnahme zu verbessern.
Stark Verarbeitetes: Finger weg
Fertige Müsliriegel, Instant-Mahlzeiten oder süsse Frühstücksflocken enthalten oft Mandeln – und gleichzeitig viel Zucker, Weissmehl, gehärtete Fette und Zusatzstoffe. Solche verarbeiteten Produkte stehen in Studien mit einem höheren Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen in Verbindung.
Die positiven Effekte der Mandeln auf Gewicht, Blutzucker und Blutfette geraten dabei schnell unter die Räder. Wer darauf zählen möchte, mischt lieber selbst.
Raffinierter Zucker: Blutzuckerspitzen vorprogrammiert
Mandeln können den glykämischen Index einer Mahlzeit senken, weil ihre Fette und Ballaststoffe die Kohlenhydrataufnahme bremsen. Landen sie jedoch zusammen mit stark gezuckerten Lebensmitteln wie Dessertcremes in der Schale, schiesst der Blutzucker trotzdem in die Höhe.

Langfristig fördert eine stark zuckerhaltige Ernährung Entzündungen und erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Fettleibigkeit und Herzkrankheiten. Sinnvoller sind beim Dessert beispielsweise Kombinationen mit frischen Früchten, die auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern.
Milchprodukte: Wenn Casein das Eisen ausbremst
In Milch, Joghurt und Käse steckt Casein, ein Milcheiweiss, das die Aufnahme von pflanzlichem Eisen im Darm bremsen kann. Ein Müsli aus Mandeln, Milch und gezuckerten Flocken vereint damit gleich mehrere Bremsklötze für die Nährstoffbilanz.
Wer seinen Eisenhaushalt im Blick behalten möchte, geniesst Mandeln deshalb besser mit Wasser oder ungesüsstem Tee. Milchprodukte können dann zu einem anderen Zeitpunkt des Tages auf dem Teller landen.







