In diesen zehn Städten schmeckt Street-Food am besten

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Street-Food gehört in vielen Metropolen zum kulinarischen Alltag. Ein Ranking zeigt, in welchen Städten das Essen am Strassenrand besonders gut ankommt.

Street-Food
Street-Food gehört in vielen Städten zum Reise-Erlebnis und bringt lokale Spezialitäten direkt auf die Hand. - Unsplash / Vernon Raineil Cenzon

Es zischt aus dem Wok, über glühender Kohle brutzelt Fleisch, und aus kleinen Garküchen steigen würzige Düfte auf. Gegessen wird auf kleinen Hockern, im Stehen oder direkt aus der Hand. Street-Food gehört für viele Reisende zu den intensivsten kulinarischen Erlebnissen überhaupt.

Das Lifestyle-Magazin «Time Out» wollte wissen, wo das Essen am Strassenrand besonders überzeugt – und erstellte ein entsprechendes Ranking. Grundlage war eine weltweite Befragung von 24'000 Städterinnen und Städtern, die unter anderem die Qualität der lokalen Street-Food-Szene bewerteten.

Das Ergebnis spricht eine deutliche Sprache: Acht der zehn bestplatzierten Städte liegen in Asien.

1. Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam)

Kaum eine Stadt lebt Street-Food so konsequent wie Ho-Chi-Minh-Stadt: Garküchen, kleine Stände und winzige Plastikhocker gehören zum Stadtbild.

Probieren sollte man Bánh mì, das knusprige Baguette mit Fleisch, Pastete, eingelegtem Gemüse und Kräutern. Sowie Cơm tấm, gebrochenen Reis, der meist mit gegrilltem Schweinefleisch, Ei und Fischsauce serviert wird.

Ebenfalls typisch ist Bánh xèo, eine knusprige Reis-Omelette mit Schweinefleisch, Crevetten und Sojasprossen. Die Mischung aus Kräutern, Säure, Schärfe und Röstaromen steht exemplarisch für die Küche Südvietnams.

Street-Food
Street-Food lebt von unkomplizierten Gerichten, intensiven Aromen und der Zubereitung direkt am Stand. - Adobe Stock

2. Kuala Lumpur (Malaysia)

Kuala Lumpurs Street-Food spiegelt die malaiischen, chinesischen und indischen Einflüsse der Stadt wider. Ein Klassiker ist Char Kway Teow: Breite Reisnudeln werden bei grosser Hitze mit Ei, Sojasauce, Sojasprossen und häufig Crevetten gebraten, entscheidend ist das rauchige «Wok Hei»-Aroma.

Hinzu kommen Satay-Spiesse vom Holzkohlegrill und Nasi Lemak mit Kokosreis, Sambal, Erdnüssen, Sardellen und Ei. Gerade diese kulturelle Mischung macht Kuala Lumpurs Strassenküche so spannend.

3. Jakarta (Indonesien)

In Jakarta prägen mobile Garküchen und einfache Warungs die Street-Food-Kultur. Zu den Klassikern zählen Nasi Goreng: Gebratener Reis mit süsser Sojasauce, Chili und Ei. Sowie Sate, Fleischspiesse, die über Holzkohle gegrillt und oft mit Erdnusssauce serviert werden.

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Eine Spezialität mit starkem Jakarta-Bezug ist Kerak Telor: Eine Art würzige Omelette aus Klebreis, Ei und Gewürzen, die traditionell über Holzkohle zubereitet wird.

4. Taipei (Taiwan)

Taipeis Street-Food erlebt man am besten auf den Nachtmärkten. Mutige versuchen Stinky Tofu: Das fermentierte Tofu riecht gewöhnungsbedürftig, entwickelt beim Frittieren aber eine knusprige Hülle und einen weichen Kern.

Ebenfalls typisch sind Austern-Omeletten aus Ei, kleinen Austern und Süsskartoffelstärke. Unbedingt kosten sollte man zudem Pepper Buns, im Ofen gebackene Teigtaschen mit pfeffriger Fleischfüllung.

5. Mexiko-Stadt (Mexiko)

Wer in Mexiko-Stadt Street-Food sagt, landet fast zwangsläufig bei Tacos al Pastor. Mariniertes Schweinefleisch wird am vertikalen Spiess gebraten, dünn abgeschnitten. Und mit Zwiebeln, Koriander, Salsa und häufig Ananas auf eine kleine Maistortilla gelegt.

Daneben lohnen sich Tlacoyos: dicke, meist mit Bohnen gefüllte Maistaschen. An den zahllosen Taco-Ständen zeigt sich, wie viel Geschmack mit wenigen Zutaten möglich ist.

Mexiko
Mexiko-Stadt ist ein Paradies für Street-Food-Fans. - Adobe Stock

5. Manila (Philippinen)

Die Hauptstadt der Philippinen teilt sich im «Time Out»-Ranking den fünften Rang mit Mexiko-Stadt. Manilas Street-Food ist bodenständig, günstig – und für europäische Gaumen teilweise ziemlich abenteuerlich.

Ein guter Einstieg sind Kwek-Kwek: Gekochte Wachteleier in orangefarbenem Teigmantel, die frittiert und mit einer würzigen Sauce gegessen werden, sowie Fish Balls vom Spiess.

7. Hanoi (Vietnam)

Hanoi hat kulinarisch einen ganz eigenen Charakter. Pflicht ist Bún chả: Über Holzkohle gegrilltes Schweinefleisch kommt mit Reisnudeln, Kräutern und einer süss-sauren Fischsauce auf den Tisch; auch Phở bò und Bánh cuốn, hauchdünne gedämpfte Reisrollen mit einer herzhaften Füllung, gehören dazu.

Wer danach noch Platz hat, bestellt einen Egg Coffee. Die Mischung aus kräftigem Kaffee, Eigelb und Kondensmilch ist zwar kein Street-Food im engeren Sinn. Gehört aber zu einem kulinarischen Streifzug durch Hanoi.

8. Johannesburg (Südafrika)

Johannesburgs Street-Food erzählt viel über die verschiedenen Bevölkerungsgruppen der Metropole. Zu den bekanntesten Gerichten gehört Kota: Ein ausgehöhltes Brot, das mit Pommes-Frites, Wurst, Ei, Käse und Saucen gefüllt wird und eng mit der Township-Kultur verbunden ist.

Ebenfalls verbreitet sind Boerewors Rolls. Wer Curry mag, findet zudem Bunny Chow, dessen Ursprung zwar in Durban liegt, das aber auch in Johannesburg angekommen ist. Ein ausgehöhltes Weissbrot, das mit Curry gefüllt wird.

9. Bangkok (Thailand)

Bangkok gehört zu jenen Städten, in denen eine einzige Strassenecke für eine kleine kulinarische Weltreise reichen kann. Zu den Klassikern zählen Pad Kra Pao: Gebratenes Fleisch mit Thai-Basilikum, Chili und Spiegelei, sowie Moo Ping, marinierte Schweinefleischspiesse vom Grill.

Dazu kommt Som Tam, scharf-säuerlicher Salat aus grüner Papaya: Er vereint Chili, Limette, Fischsauce und Palmzucker. Und zeigt eindrücklich Das für die thailändische Küche typische Spiel aus Schärfe, Säure, Süsse und Salz.

Marktstände
Garküchen und Marktstände gehören in vielen asiatischen Metropolen zum Alltag. - Adobe Stock

10. Mumbai (Indien)

Mumbai besitzt eine der vielfältigsten Snack-Kulturen Indiens. Ihr wohl berühmtester Vertreter ist Vada Pav: Ein würziger, frittierter Kartoffelball landet zusammen mit Chutneys in einem weichen Brötchen.

Ebenfalls probieren sollte man Pav Bhaji, ein kräftig gewürztes Gemüsepüree mit gebuttertem Brot. Sowie Bhel Puri, die Mischung aus Puffreis, Gemüse, Kräutern und Chutneys, die besonders mit den Stränden der Stadt verbunden ist.

Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.

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Kommentare

User #5053 (nicht angemeldet)

Bei Mike reichen Cremeschnitten und zum abnehmen dann Ritter Sport

User #5287 (nicht angemeldet)

Bei uns gibt’s nur einmal die Woche den Pouletwagen am Strassenrand.

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