Geburt unter Selbsthypnose

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    Hypnobirthing ist eine Geburtsmethode. Durch Selbsthypnose sollen Ängste abgebaut werden und dadurch die Geburt sanft und natürlich verlaufen.

    Ein Baby
    Ein gähnendes Baby. - Unsplash

    Das Wichtigste in Kürze

    • Hypnobirthing ist eine natürliche Geburtsmethode.
    • Dabei wird die Kraft der Selbsthypnose genutzt.
    • Dies verspricht eine natürliche und weitestgehend schmerzfreie Geburt.

    Die Geburt ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben einer Frau, daher gibt es viele Methoden und Modelle, um die Entbindung optimal zu gestalten.

    Ein neuer Trend ist das sogenannte Hypnobirthing: Die Wirkung der Selbsthypnose soll genutzt werden, um Ängste bei der werdenden Mutter abzubauen und die Geburt sanft, nahezu schmerzfrei und natürlich zu gestalten.

    Hypnobirthing – Geburt bewusst erleben

    Wie der Name bereits ansatzweise verrät, spielt die Hypnose in dieser Geburtsmethode eine entscheidende Rolle. Durch die Kraft der Selbsthypnose sollen die unvermeidlichen Schmerzen bei der Geburt nicht unterdrückt, sondern gelindert werden. Das Ziel ist, dass die werdende Mutter den ganzen Vorgang bewusst erleben kann, ohne unter dem Einfluss von Schmerz- oder Betäubungsmitteln zu stehen.

    Die Theorie hinter diesem Geburtskonzept ist, dass das sogenannte Angst-Spannung-Schmerz-Syndrom bei der Geburt zusätzliche Schmerzen verursacht. Diese sind vermeidbar, oder zumindest reduzierbar, wenn mit Hilfe von Hypnose-Techniken die Ängste der Schwangeren abgebaut werden können.

    Babyfüsschen
    Hypnobirthing verspricht eine sanfte Geburt. - Pexels

    Gezielte Übungen zur Entspannung und optimalen Atmung sollen Blockaden lösen, die Psyche entspannen und einen tranceähnlichen Zustand herbeiführen. Bewusstsein und Konzentration sollen aber zu jedem Zeitpunkt voll umfänglich vorhanden sein, sodass Frauen die Geburt als Ganzes miterleben.

    Sich bewusst mit sich selbst auseinandersetzen

    Positive Aspekte der Methode sind definitiv die bewusste Auseinandersetzung mit den eignen Ängsten und Vorstellungen in Bezug auf die Geburt. Das kann tatsächlich Stress und Anspannung vorbeugen. Die gezielten Übungstechniken können auch zum Überstehen der Wehen gut praktiziert werden.

    Andererseits ist erwiesen, dass nicht alle Personen gleich für die Wirkung einer Selbsthypnose empfänglich sind. Gerade Geburten mit Komplikationen können sehr schmerzhaft sein, was den Stresspegel der Mutter vervielfacht.

    Schmerzmittel in einer angemessenen Dosis können dann eine entscheidende Erleichterung für Mutter und Kind darstellen. Sie sollten daher nicht pauschal abgelehnt werden.

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