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    Von Podcast bis Rap: Was hört mein Kind sich an?

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    Bern,

    Kaum ein Kind hängt nicht gerne bei einem Hörspiel oder der Lieblingsmusik ab. Doch was passt für welches Alter, und worauf können Eltern achten?

    Hörspiele Podcasts Musik altersgerecht
    Hörspiele, Podcasts, Musik: Was die Kinder auch hören – es sollte altersgerecht sein. - Mascha Brichta/dpa-tmn

    Das Wichtigste in Kürze

    • Podcast- und Streamingdienste sollten altersgerecht genutzt werden.
    • Für kleinere Kinder eignen sich Lieder mit einfachen Texten und vergleichbare Geschichten.
    • Bei älteren Kindern sind vor allem ein sicherer Rahmen und eine Kostenkontrolle relevant.
    • Wenn Eltern wissen, was die Kinder hören, können sie auf mögliche Reaktionen eingehen.

    Bei kleinen Kindern entscheiden noch die Eltern, was wann und wo gehört wird. Grössere Kinder und Teenager sind schon selbstständig in Podcast- oder Musik-Streamingdiensten unterwegs.

    In jedem Fall sollten Eltern auf eine altersgerechte Nutzung achten. Nau.ch erklärt die Richtlinien.

    Für die Kleinen: Einfache Lieder und Geschichten

    Für kleine Kinder sind einfache Liedtexte und Geschichten gefragt. Bei Hörspielen sollten die Stimmen gut zu unterscheiden sein. Das Verhältnis zwischen spannenden und entspannenden Szenen sollte ausgewogen sein.

    Bei den Allerkleinsten sind die Eltern am besten beim Hören mit dabei. So können sie auf die richtige Lautstärke achten und mögliche Reaktionen der Kinder im Blick behalten und darauf eingehen.

    Für die Grösseren

    Während Vor- und Grundschulkinder aus Sicht der Experten Geräte wie Smartphone oder Tablet noch gar nicht allein bedienen sollten, geht es bei älteren Kindern vor allem um einen sicheren Rahmen und Kostenkontrolle.

    Eltern Podcasts Kinder Inhalte
    Eltern sollten in Podcasts, die ihre Kinder hören, auch immer mal wieder reinhören – und eventuelle problematische Inhalte abklären. - Unsplash

    Dafür ist es sinnvoll, wenn Eltern in die Podcasts, die ihre Kinder hören, auch hineinhören. Über Inhalte, die aus Sicht der Eltern problematisch sind, sollten sie mit ihren Kindern reden und erklären, wo für sie die Grenzen sind.

    Bei aller Selbstständigkeit ist es auch tabu, wenn Kinder ohne Absprache Apps herunterladen oder Konten für Musik-Streamingdienste einrichten.

    Geschieht das gemeinsam mit den Eltern, können diese dafür sorgen, dass alle wichtigen Sicherheitseinstellungen aktiviert und mit einer PIN gesichert sind. Bei Bezahlangeboten sorgen Guthabenkarten für einen festen Kostenrahmen.

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