Lotus Emira: Ein Sportwagen, wie er sein soll

Marvin Kahlenberg
Marvin Kahlenberg

Bern,

Der Hochleistungssportler des englischen Herstellers unterbietet die Preise von Porsche, Ferrari und Co. In Zukunft soll er auch als Hybrid erhältlich sein.

Lotus Emira
Der Lotus Emira kann auch optisch mit dem Konkurrenten aus Maranello mithalten - Lotus

Die britische Automarke Lotus hat mit dem Emira einen modernen Klassiker geschaffen. Zwar sieht man den kompakten Vollblutsportler nur höchst selten auf Schweizer Strassen. Doch wenn er auf einem unserer wunderschönen Bergpässe plötzlich im Rückspiegel auftaucht, überzeugt er mit seiner eindrucksvollen Erscheinung:

Das Design wirkt wie aus einem Guss und die Leistungswerte machen den Emira zu einem Hochleistungssportwagen der neuesten Generation. Ab 2027 wird das Modell sogar mit einer kraftvollen Plug-in-Hybrid-Version ausgestattet sein.

Mit diesem Schritt reagiert Lotus auf regulatorische Anforderungen und sichert seine Modellpalette für die Zukunft. Wir werfen einen genaueren Blick auf das Spassfahrzeug aus Hethel bei Norwich.

Ein visueller Genuss: Das Design des Emira

Von aussen betrachtet ist der Emira ein wahrhaftiger Augenschmaus. Seine schlanken Linien und sein aerodynamisches Profil sind durchweg elegant und modern.

Lotus Emira
Lotus Emira: Mittelmotor unter der Haube, gelungene Linienführung aussen. - Lotus

Die sorgfältige Konstruktion jedes Details unterstreicht den hohen Anspruch an Qualität und Handwerkskunst. Aber es ist nicht nur diese gelungene Karosserie, die dem Emira Lob einbringt – im Inneren überzeugt der Wagen ebenfalls auf ganzer Linie.

Mit einem luxuriösen Interieur bietet er Fahrern höchsten Komfort bei jeder Fahrt. Hier hat Lotus einen besonders grossen Schritt gemacht – schliesslich waren Vorfahren wie der Elise im Innenraum eher minderwertig verarbeitet.

Kraftvolle Antriebe, bald auch elektrifiziert

Unter der Haube des Emira verbirgt sich eine Kombination aus purer Kraft und britischem Know-How. Ausgestattet mit einem V6- oder Vierzylinder-Motor bietet dieser Flitzer sowohl Geschwindigkeit als auch Effizienz in einer perfekten Balance.

Was besonders auffällt: Obwohl die bis zu 406 PS in Zeiten von neuen Leistungsrekorden auf dem Papier wenig spektakulär wirken, hält der Emira, was er verspricht: Dank niedrigem Gewicht und ausgeklügelter Renntechnologie lässt er auf kurvigen Strassen fast jeden Konkurrenten hinter sich.

Lotus Emira
Das Cockpit weiss mit hochwertigen Materialien und ansprechender Verarbeitung zu gefallen. Dennoch bleibt es extrem auf das Fahrerlebnis fokussiert. - Lotus

Fortschrittliche Technologien wie ein adaptives Dämpfungssystem und eine optimierte Aerodynamik sorgen dabei für ein unvergleichliches Fahrerlebnis – reaktionsschnell, präzise und adrenalingeladen. Ab 2027 soll ein Plug-in-Hybrid zudem für nochmals mehr Power sorgen und auch den neuen gesetzlichen Vorschriften gerecht werden.

Emira ein Sicherheitsgarant für finanziell geschwächte Marke?

Mit der Erweiterung des Antriebspakets um eine elektrifizierte Variate könnte die aktuelle Vierzylinder-Version mit dem Mercedes-AMG-Motor aus dem Programm fallen. Aktuell ist das jedoch noch Zukunftsmusik für Schweizer Kunden.

Lotus Emira
Der Emira ist in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich, die alle ein gemeinsames Ziel haben: puren Fahrspass. - Lotus

Der Emira ist ab 92'700 Franken zu haben und macht den weitaus bekannteren Rivalen aus Italien und Deutschland ernsthafte Konkurrenz. Dass die Verantwortlichen auf der Insel mit diesem Paket auf gute Absatzzahlen hoffen, ist verständlich:

Lotus macht seit Jahren schwierige finanzielle Zeiten durch und muss den Erfolg des Emira zwingend auch in Zukunft weiterführen. Kaufargumente kann dieser gelungene Sportwagen allemal sammeln.

Kommentare

User #1133 (nicht verifiziert)

Sportwagen dürften in der gegenwärtigen Zeit überhaupt nicht mehr produziert werden. Ausser Angeber braucht kein normaler Mensch so etwas.

User #1154 (nicht angemeldet)

Mein erster Lotus war ein Caterham Lightwight von Fredi Kumschik LU, danach folgte die Elise, später der Donkervoort GTO. Heute bin ich etwas ruhiger geworden denn zuviele Blitzer verderben den Brei. Ich liebe solche Sportgeräte denn beim Weitervekauf wird die Brieftasche immer fetter und fetter. Bei den kurzlebigen Batterieautos ist es genau umgekehrt, da muss man froh sein wenn man nicht noch für die Entsorgung draufzahlen muss. Aber zum Glück trifft es ja nur die Dummen.

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